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Fibo in Köln
Das sind die neuesten Trends der Sportmesse

Fibo 2017: Aqua-Fitness – der neue Trend im Selbstversuch
Köln. Ab Samstag können sich Sportbegeisterte auf der größten Sportmesse der Welt austoben. Zwei Tage lang werden auf der Fibo die aktuellsten und ungewöhnlichsten Sporttrends präsentiert. Wir haben uns vorab umgesehen. Von Susanne Hamann

Zupacken, schwitzen, ausprobieren – das ist das Motto der Fibo 2017. Die Fitnessmesse bietet auf 160.000 Quadratmetern eine gigantische Spielwiese. Über 700 Aussteller aus 40 Ländern präsentieren Neuigkeiten. Am Samstag öffnen sich die Türen für Privatbesucher – und die sollten dieses Jahr unbedingt Badesachen einpacken.

Die wichtigsten Trends des Jahres 

Aquafitness ist zurück. Allerdings nicht mit schnöden Aerobic-Übungen auf der Schwimmnudel. Stattdessen werden auf speziellen Brettern Yoga- und Functional-Fitness-Übungen absolviert. In Halle 4.1 wird beim Aquapole-Boxing im Wasser gegen eine Art Sandsack geboxt und für das Herz-Kreislauftraining wird der Spinning-Kurs in den Pool verlegt.

Fibo 2017 in Köln: Das sind die neuen Fitness-Trends FOTO: RPO

Am Stand F8 bietet die Firma Beca an, einige der neuen Aquatrends auszuprobieren. Wie sich das anfühlt, hat unsere Kollegen Nadine Kugler getestet. Den Erfahrungsbericht im Video sehen Sie hier. 

Functional Training gehört immer noch zu den Favoriten bei den Sportlern. Davon können sich Interessierte in Halle 9 überzeugen. Zu den größten Innovationen gehören die sogenannten Functional Floors (z.B. an Stand C001 bei Prana Play). Ein integriertes Licht-, Klang- und Computersystem zeigt an, wann getrippelt werden soll, wann Squats dran sind oder auch Liegestütze.

Atemmasken und Strom unterstützen beim Training

Das Training ist auf einen Zirkel ausgelegt und kann in der Gruppe gemacht werden. Ganz neu sind dieses Jahr zudem spezielle Atemmasken, die dabei helfen sollen, parallel zum normalen Workout das Zwerchfell zu trainieren. Aber Vorsicht: Seltsames Aussehen garantiert!

In Halle 5.2 können sich Besucher dann freiwillig unter Strom setzen lassen. Für das Elektrostimulationstraining (EMS) wurde auch dieses Jahr viel Platz eingeplant. Zahlreiche Anbieter ermöglichen es, in den Gummianzug zu schlüpfen, Elektroden anzulegen und nachzuspüren, wie es ist, bei leichten Stromstößen auf der Stelle zu joggen oder Situps zu machen.

Größte Halle ist dem Bodybuilding gewidmet

Die größte Halle (10.1/10.2) ist allerdings wie jedes Jahr fürs Gewichtheben reserviert. Auf großer Bühne zeigen hier Männer und Frauen in knapper Kleidung und mit dicken Muskeln, wie viele Kilos sie in die Lüfte heben können.

Laien bekommen von Profis Trainingstipps und Nahrungsergänzungsmittel für den Stahl in Armen und Beinen – und wer dann noch Zeit hat, kann sich eine der zahlreichen Kampfsportvorführungen ansehen.

Unser Tipp: Vorher noch beim Aquafitness vorbei gehen und sich einen Trainingstermin geben lassen. Wie das aussieht, sehen Sie hier im Video.  

(ham)
 
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