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Düsseldorf
Immer mehr Menschen in NRW schlafen schlecht

Düsseldorf. Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter Schlafstörungen. Allein in Nordrhein-Westfalen hatten im Jahr 2014 insgesamt 22.661 Versicherte der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) mit Problemen beim Schlafen zu kämpfen, wie die Kasse mitteilte. Dies entspreche einem Anteil von 6,7 Prozent der Versicherten. Seit 2010 habe die Anzahl der Menschen mit Schlafstörungen um 27 Prozent zugenommen. Spitzenreiter bei der bundesweiten Erhebung sind den Angaben zufolge das Saarland mit 7,7 Prozent der Versicherten und Rheinland-Pfalz mit 7,1 Prozent.

Der Diagnosekatalog sei bei Schlafstörungen vielfältig und reiche von Einschlafproblemen und ungenügender Schlafdauer über Schlafwandeln und Albträume bis hin zu Atemaussetzern (Apnoe) und der Schlafkrankheit Narkolepsie. Fehlender Schlaf lässt die Menschen auf Dauer erkranken. Das Immunsystem werde geschwächt, Herz-Kreislauf-Beschwerden würden häufiger. Zudem könnten durch Übermüdung lebensbedrohliche Fehler am Arbeitsplatz und im Straßenverkehr passieren. Die Krankenkasse rät bei häufigen Einschlafproblemen zu einem Besuch beim Arzt.

(epd)
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