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Robert-Koch-Institut
Zahl der Grippefälle in Deutschland steigt auf 4660

Video: Wann eine Grippe lebensgefährlich werden kann
Berlin. Die Grippewelle breitet sich in Deutschland zunehmend aus. Laut dem letzten Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts ist die Zahl der Influenzafälle auf 4660 gestiegen.

Seit Saisonbeginn im Oktober 2015 wurden rund 4660 Infektionen gemeldet. Davon waren rund ein Viertel der Patienten im Krankenhaus. Insgesamt sei der Verlauf bisher nicht ungewöhnlich für die Jahreszeit, sagte eine RKI-Sprecherin. Die Meldedaten spiegeln nur einen Bruchteil des tatsächlichen Geschehens wieder. Viele Patienten mit Erkältungssymptomen werden nicht auf Influenza getestet.

Bronchitis und Rachenentzündungen "moderat erhöht"

Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Rachenentzündung und Lungenentzündungen wertet das RKI bundesweit als "moderat erhöht". Als "stark erhöht" wird die Situation in Berlin, Brandenburg und Sachsen beschrieben.

Der Verlauf der Grippe-Welle ist nicht absehbar. Zur Vorbeugung einer Ansteckung empfehlen Experten häufiges Händewaschen. Da die echte Grippe gerade bei Älteren schwer und auch tödlich verlaufen kann, raten Experten Risikogruppen zur Schutzimpfung.

Auch interessant: Wo sich die Grippe in NRW ausbreitet, erfahren Sie hier.

(dpa)
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