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Vor Grippesaison
Experten warnen vor zu wenig Grippeimpfungen

Grippewelle: Experten warnen vor zu wenig Impfungen
Die Grippesaison steht an. Noch haben sich zu wenig Patienten gegen Grippe impfen lassen, warnen Experten. FOTO: dpa, fve kde wst
Berlin. Vor Beginn der Grippesaison schlagen Fachleute wegen großer Impflücken in Deutschland Alarm. Zuletzt war nur jeder Zweite der besonders gefährdeten Menschen über 60 Jahren geimpft.

Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) zusammen mit dem Paul-Ehrlich-Institut und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit. Hintergrund sind Daten eines am Montag veröffentlichten Berichts zur vergangenen Grippesaison.

Grippe-Impfquote für Risikogruppen

Die Weltgesundheitsorganisation fordert für Risikogruppen eine Impfquote von mindestens 75 Prozent. Unter chronisch Kranken zwischen 18 und 59 Jahren - bei denen das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ebenfalls höher ist - waren demnach lediglich 24 Prozent geimpft.

(dpa)
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