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Frankfurt/Main
Bei Herzschwäche vor dem Flug mit dem Arzt sprechen

Zehn Fakten zum Herz
Zehn Fakten zum Herz FOTO: DAK/Schläger
Frankfurt/Main. Wer eine Herzschwäche hat, sollte vor einer Flugreise unbedingt mit seinem Kardiologen sprechen. In der Druckkabine im Flugzeug können ein niedrigerer Luftdruck sowie eine geringere Sauerstoffsättigung das Herz-Kreislauf-System zusätzlich belasten, erläutert die Deutsche Herzstiftung. Patienten mit Herzproblemen können eine solche Situation nicht ohne weiteres kompensieren. Der Arzt prüft deshalb am besten, ob die Flugreise für seinen Patienten unproblematisch ist. Nach einem Herzinfarkt hängt es zum Beispiel von der Infarktgröße und dem Grad der Minderdurchblutung des Herzens ab, wann man wieder fliegen darf.

Nach einem kleinen Infarkt kann das unter Umständen schon nach fünf bis acht Tagen wieder in Ordnung sein. Für Patienten mit Herzschwäche ist es dabei überdies oft sinnvoll, in der Maschine einen Gangplatz in Toilettennähe zu buchen. Oft nehmen Herzpatienten Entwässerungsmittel ein, die den Harndrang fördern - und dieser kann durch den leichten Sauerstoffmangel in der Kabine verstärkt werden. Auch ist es ratsam, das Kabinenpersonal vorher über die eigene Situation aufzuklären.

(dpa)
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