Schweißgeruch, Stinkefüße und Mundgeruch
Diese Krankheiten erkennt man am Körpergeruch

Körpergeruch – was die Ursachen sind und was wirklich hilft
Schweißgeruch, Käsefüße, Uringeruch oder Mundgeruch – woran liegt es, wenn der Körper stinkt? FOTO: pathdoc/shutterstock.com
Düsseldorf. Körpergeruch ist nicht nur lästig. Er lässt auch auf Krankheiten schließen, die uns sogar das Leben kosten können. Von Tanja Walter und Bettina Maedjong

Hier lesen Sie alles, was Sie zu Körpergeruch wissen müssen und wie Sie ihn verhindern.

Was ist Körpergeruch?

Körpergeruch sind alle Gerüche, die vom Körper über Schweißdrüsen und Körperöffnungen abgesondert werden. Körpergerüche müssen nicht zwangsläufig abstoßend sein. Sie geben auch Aufschluss darüber, ob unser Gegenüber gerade sexuell erregt ist oder ob er sich fürchtet.

Das Manko an der menschlichen Wahrnehmung allerdings ist: Sie ist eher instinktiv. Bewusst nehmen wir nur sehr aufdringliche Gerüche wie Schweiß, Knoblauchduft oder Mundgeruch wahr. Aber auch das Unangenehme zu Erschnuppern, kann Vorteile haben. Denn Körpergerüche sind nicht nur Geruchsbelästiger, sondern mitunter auch Warnhinweise in Sachen Gesundheit.

Was verursacht Körpergeruch?

Jeder Mensch hat einen gewissen Eigengeruch, der über Sympathie oder Antipathie entscheidet. Wandelt sich Körpergeruch jedoch ins Unangenehme, stimmt meist etwas nicht. Körpergeruch entsteht, wenn Bakterien geruchsneutrale Stoffe umwandeln. Doch auch mangelnde Hygiene und die Ernährung können zu Körpergeruch führen.

Schweiß ist ein Beispiel dafür. Das, was uns beim Sport, bei Hitze oder auch durch Übergewicht übermäßig aus den Poren rinnt, ist an sich erst einmal geruchsneutral. Denn das austretende, klare Körpersekret, das in dem Fall die Aufgabe erfüllt, den Körper auf eine erträgliche Betriebstemperatur zu kühlen, besteht zu 99 Prozent aus Wasser. Für den bekannten fiesen Schweißgeruch sind zum Teil die Stoffe verantwortlich, die das restliche Prozent ausmachen: Neben Salz sind das vor allem Eiweiß, Aminosäuren, Milchsäure, Harnstoff, Zucker und Fett.

Angewiderte Nasenrümpfer zieht Schweiß nach sich, wenn er von Bakterien auf der Haut bearbeitet wurde. Bei dem Zersetzungsprozess wird unter anderem Buttersäure oder Methylhexansäure frei – die sind also für den ranzigen Geruch bei schwitzenden Menschen verantwortlich. Je länger die Bakterien am Werke sind, desto unangenehmer wird die Geruchsbelästigung.

Bei Schweißgeruch gibt es einfache Hilfsmittel: Eine Dusche und ein Wechsel der Kleidung – schon ist das Problem gelöst. Ist die Quelle des Körpergeruchs eine andere oder wird der Körpergeruch durch besonders starkes Schwitzen verursacht, kann die Lösung des Problems schwieriger ausfallen. Unangenehmer Körpergeruch kann neben Schweiß auch auf die Ernährung oder eine Krankheit zurückzuführen sein. Daher sollten Sie aufmerksam werden, wenn es Ihnen wortwörtlich mehr als gewöhnlich stinkt.

Welche Krankheiten kann man am Schweißgeruch erkennen?

Wenn der Schweißgeruch sich verändert, kann das auf einen Infekt hinweisen. Denn den Geruch von Schweiß verändern kann beispielsweise Fieber. Wenn das Körperabwehrsystem auf Hochtouren läuft und sich der Stoffwechsel verändert, ändert sich auch der Geruch.

Schwerwiegender sind Stoffwechselstörungen wie das Tmau-Syndrom, die unter anderem durch nach Fisch riechende Ausdünstungen auffallen. Der starke Fischgeruch, der auch bei ausgeschiedenem Urin wahrgenommen werden kann, entsteht dabei durch mitausgeschiedene, hohe Mengen an Trimethylamin. Dieser Stoff wird normalerweise in der Leber in einen geruchslosen Stoff umgewandelt. Versagt dieser Mechanismus, macht sich das unter anderem über die Nase bemerkbar.

Dauernder Schweißgeruch kann zudem bei Menschen auffallen, die unter krankhaftem und übermäßigem Schwitzen, einer sogenannten Hyperhidrose, leiden. Diese Erkrankung kommt schubweise und anfallsartig über die Betroffenen. Sie leiden unter extremen Schweißausbrüchen an den Händen, unter den Achseln oder auch an den Füßen, die durch eine Fehlfunktion der Nerven hervorgerufen wird, die die Schweißdrüsen steuern.

Was bedeutet Körpergeruch nach Zwiebeln?

Ein leichter Körpergeruch ist normal, denn letztendlich riecht jeder Mensch. Zwei Schweizer Forscher haben herausgefunden, dass beide Geschlechter ihren eigenen Duft verströmen. Der feminine, durch Östrogene geprägte Duft enthält einen hohen Schwefelanteil. Demnach riechen Frauen leicht zwiebelig.

Männern haftet derselben Studie zufolge ein Käsegeruch an, den manche auch als schweißig wahrnehmen. Er basiert auf dem männlichen Sexualhormon Testosteron. Zu guter Letzt führen auch Lebensmittel wie Spargel, Zwiebeln und Knoblauch zu einem veränderten Körpergeruch.

Nimmt der Zwiebelgeruch bei Frauen überhand, kann eine Pilzinfektion der Grund für den unangenehmen Körpergeruch sein. Meist hilft jedoch schon das Waschen der Achseln und Deodorant.

Riecht der Intimbereich fischig oder zwiebelig ist das ein sehr unangenehmes Problem. Fischgeruch im Intimbereich kann auf eine bakterielle Infektion hinweisen. Schämen müssen Sie sich für Fisch- oder Zwiebelgeruch im Intimbereich jedoch nicht. Das Problem ist häufig und kann meist leicht behandelt werden. Frauen sollten ihren Gynäkologen aufsuchen, der eine Salbe oder Antibiotika verschreiben kann.

Lässt sich eine hormonelle Umstellung erschnuppern?

Eine hormonelle Umstellung kann die Schweißproduktion eines Menschen verstärken. In der Pubertät ebenso wie auch in den Wechseljahren kann es durch übermäßige und ungewohnte Schweißproduktion zu intensiven Körpergerüchen kommen.

Was bedeutet Körpergeruch nach Essig?

Riecht das Nachthemd morgens nach Essig, könnte das ein Hinweis auf eine Schilddrüsenunterfunktion sein. Diese betrifft überwiegend Frauen ab 40 und führt zum Ausscheiden von überflüssigen Säuren über die Schweißdrüsen. Prüfen Sie, ob weitere Symptome einer Unterfunktion auf Sie zutreffen.

Eine Unterfunktion der Schilddrüse wird häufig neben dem säuerlichen Schweißgeruch auch von Müdigkeit, einer Gewichtszunahme, Haarausfall, trockener Haut und einer erhöhten Kälteempfindlichkeit begleitet. Im Zweifelsfall können und sollten Sie den Ursachen von Körpergeruch immer gemeinsam mit einem Arzt auf den Grund gehen.

Warum riecht Urin nach Ammoniak?

Riecht frischer Urin bei Frauen nach Ammoniak, kann das ein Hinweis auf Harnwegsinfektionen, Entzündungen der Harnblase oder Entzündung der Scheide sein. Bei Männern ist Urin mit Ammoniakgeruch ein Hinweis auf eine Prostataentzündung oder auf eine zu eiweißreiche Diät. Weitere Ursachen können Diabetes, Nierenprobleme oder Stoffwechselerkrankungen sein.

Es gibt aber auch harmlose Gründe: Bestimmte Medikamente, Getränke wie Kaffee oder schlicht und einfach zu wenig zu trinken kann zu stinkendem Urin führen. Stark konzentrierter Urin, der nach Ammoniak riecht, kann beispielsweise auch bei Dehydration auftreten. Das erste Mittel der Wahl gegen Uringeruch ist, so schnell wie möglich schluckweise etwas Wasser zu trinken.

Warum riecht Urin nach dem Spargel-Essen?

15 Minuten nach dem Genuss von Spargel könnte beim Wasserlassen ein stechend-beißender Geruch aufsteigen. Der wird durch die im Spargel enthaltene Asparagusinsäure verursacht. Das ist eine Schwefel-Verbindung, die im Körper verstoffwechselt wird. Ihre Abbauprodukte werden dann kurzerhand mit dem Urin ausgeschieden.

Sorgen sollte man sich darum nicht, denn es ist kein Anzeichen einer Erkrankung oder gar Vergiftung. Verwunderlich allerdings: Der stechende Geruch tritt nicht bei jedem auf. 40 Prozent der Menschen besitzen das Enzym nicht, das die Aspargusinsäure abbaut. Ihr Urin riecht also auch nach dem Spargel-Essen wie immer.

Was hilft gegen Körpergeruch?

Gegen Körpergeruch gibt es einige hilfreiche Hausmittel. Weizengras, Apfelessig, Rosmarin, Backpulver oder Teebaumöl sind natürliche Mittel gegen strenge Gerüche und wirken antibakteriell und geruchsneutralisierend auf der Haut. Tabletten aus Chlorophyll wirken ebenfalls entgiftend und können unangenehmen Körpergeruch in Schach halten.

Tragen Sie beispielsweise Apfelessig oder Zitronensaft mit einem Wattebausch vor Ihrer täglichen Dusche auf die betroffenen Stellen auf und lassen sie die Flüssigkeit zwei Minuten einwirken. Apfelessig und Zitronensaft neutralisieren den pH-Wert der Haut und verhindern die Ausbreitung von Bakterien, die für den strengen Geruch verantwortlich sind.

Sie können auch Rosmarinblätter in einer Tasse aufbrühen und diese ins Badewasser geben. Rosmarin wirkt durch das enthaltene Chlorophyll auf natürliche Weise gegen Körpergeruch. Alternativ können Sie sich auch mit Rosmarin-Öl einreiben.

Stinkenden Urin beseitigen Sie dagegen, indem Sie mehr trinken oder bestimmte Lebensmittel vermeiden. Ist der Körpergeruch auf eine Fehlfunktion der Niere oder eine Infektion zurückzuführen, helfen auch die besten Hygienegewohnheiten nicht. Auf eine Nierenkrankheit kann es hinweisen, wenn Schweiß sehr markant nach Urin riecht.

Auch wenn der Urin plötzlich besonders nach Ammoniak riecht, können Sie kurzfristig wenig dagegen tun. Nehmen Sie plötzliche Veränderungen wahr, die nicht erklärbar sind, oder die Sie beunruhigen, suchen Sie einen Arzt auf. Gleiches gilt für riechbare Symptome, die mit weiteren Faktoren einhergehen. Fühlen Sie sich müde und krank oder haben Sie Schmerzen, gehören Sie zum Arzt.

Welcher Arzt ist bei Körpergeruch zuständig?

Bei verändertem Körpergeruch sollten sie zunächst den Hausarzt aufsuchen. Anhand anderer Symptome kann dieser Sie dann an die entsprechende Stelle überweisen. Starkes Schwitzen, die sogenannte Hyperhidrose, ist beispielsweise ein Fall für den Dermatologen, bei Erkrankungen der Niere ist der Urologe zuständig.

Stark nach Ammoniak stinkender Urin kann im Rahmen einer Untersuchung beim Frauenarzt abgeklärt oder zunächst beim Hausarzt analysiert werden. Bei Beschwerden mit der Blase ist meist der Urologe zuständig.

Wann entsteht Körpergeruch bei Kindern?

Kinder haben trotz Schwitzen einen neutraleren Körpergeruch. Erst mit der Pubertät fangen die Schweißdrüsen an voll zu arbeiten und die Duftdrüsen werden aktiv. Die in den Duftdrüsen enthaltenen Stoffe können leichter von Bakterien zersetzt werden, was zu einem stärkeren Körpergeruch führt.

Das bedeutet aber nicht, dass Kinder immer nur nach Blumen duften. Ein leichter Schweißgeruch ist auch bei Kindern normal und kein Grund zur Sorge. Vor allem die Kleidung an heißen Sommertagen darf auch mal etwas müffeln. Bei starkem oder verändertem Körpergeruch sollten sie vorsichtshalber jedoch den Kinderarzt aufsuchen. Es könnte eine Infektion oder eine versteckte Erkrankung hinter dem Körpergeruch stecken.

Woher kommt Mundgeruch?

In den häufigsten Fällen ist die Ursache für Mundgeruch nach Meinung der Experten mangelnde Mundhygiene. "Speisereste zwischen den Zähnen, Karies, Parodontitis oder eine stark mit Bakterien belegte Zunge führen zu Mundgeruch", sagt Prof. Rainer Seemann von der Zahnklinik der Universität Bern.

Eine weitere Ursache von Mundgeruch ist die Nahrung. Besonders eiweißhaltige Lebensmittel wie Fisch und Milch hinterlassen schnell eine üble Geruchsfahne. Jeder weiß zudem, dass Knoblauch dem Essen zwar eine außerordentliche Würze verleiht, dem Genießer aber nach dem Verzehr ein hartnäckiger Geruch anhaftet.

Dieser entsteht dadurch, dass geruchsintensive Inhaltsstoffe über das Blut in die Lunge geraten und ausgeatmet werden. Der Körper scheidet dann nicht nur über den Mund, sondern auch über die Poren den nach diesem Körperrundlauf nicht mehr allzu wohl riechenden Duft aus. Auch Nahrungsmittel wie Zwiebeln, Rettich, Kohl oder Rucola können solche Geruchsangriffe auf Außenstehende verursachen.

Neuere wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Quelle für Mundgeruch in 80 Prozent der Fälle im Mund- und Rachenraum liegt. Genau genommen schlummert das Problem in Form unzähliger Bakterien auf dem Zungengrund. Dort leben Hunderte unterschiedlicher Bakterienarten. Als Übeltäter ausmachen lassen sich vor allem die Bakterien, die Eiweiße zersetzen und dadurch schwefelhaltige Verbindungen ausscheiden, die Mundgeruch verursachen. Tritt der Mundgeruch chronisch auf, kann er die Betroffenen sogar ins soziale Abseits befördern. Dabei lässt sich dagegen mit Zahnbürste und Zahnseide meist leicht etwas unternehmen.

Was bedeutet ein süßlicher Mundgeruch?

Riecht der Atem süßlich oder nach überreifem Obst, kann das auf Diabetes oder Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen hinweisen. Bei Diabetes riecht auch der Urin süßlich. Bei Infektionen im HNO-Bereich riecht der Atem eher süßlich-faulig. Klären Sie einen plötzlich veränderten Körpergeruch mit dem Arzt ab.

Den süßlichen Geruch bei Diabeteserkrankungen führen Ärzte auf Aceton zurück, ein Nebenprodukt, das bei der Verstoffwechselung von Fett entsteht. Eine Übersäuerung durch Aceton entsteht dann, wenn der Körper statt Insulin Fett abbauen muss, da Insulin bei Diabetikern dem Körper nicht ausreichend zur Verfügung steht.

Der Geruch kann eine Art Frühwarnsystem für Unterzuckerung oder aber für eine Überzuckerung sein. In Folge eines zu hohen Blutzuckerspiegels und durch den gestörten Fettstoffwechsel kommt es zu einer lebensgefährlichen Übersäuerung des Blutes. Der Betroffene muss dann möglichst schnell mit Insulin versorgt und auf einer Intensivstation behandelt werden, sonst droht ein sogenanntes diabetisches Koma.

Ein süßlicher Mundgeruch kann aber auch ein Hinweis auf Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich sein: Nasennebenhöhlen-, Rachen- oder Mandelentzündungen, die gerne in der kalten Jahreszeit die Runde machen, können Mundgeruch verursachen. Dieser hat einen süßlichen und eher fauligen Geruch, den die bestehenden Eiterherde verströmen.

Weitere Ursachen von Mundgeruch sind zudem orale Pilzerkrankungen, wie sie schon bei kleinen Kindern vorkommen können, informiert Dr. Michael Deeg vom Vorstand des Berufsverbandes deutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte. Ähnlich wie bei Karies und auch Virusinfekten ist hier das Risiko gegeben, die Krankheit zu übertragen. Daneben können Erkrankungen des Verdauungssystems, Magenschleimhautentzündung, chronische Bronchitis, Lungenerkrankungen, Hepatitis, Leberzirrhose und Nierenversagen für üble Gerüche aus dem Mund sorgen.

Was bedeutet nach Aceton riechender Atem?

Wer längere Zeit nichts isst, hat einen oft nach Aceton riechenden Atem. "Dieser Geruch entsteht, wenn der Körper Fette verwertet, weil andere Energiequellen aufgebraucht sind. Das einfachste Mittel dagegen ist, etwas zu essen", erklärt Dr. Martin Strauch vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Ein unangenehmer Ammoniak-Geruch, der an Urin erinnert, kann hingegen ein Hinweis auf einen Leber- oder Nierenschaden sein.

Woher kommt Mundgeruch nach Verwesung und faulen Eiern?

Auch einige Medikamente, wie zum Beispiel das Schlafmittel Chloralhydrat, Phenothiazine, die als Wirkstoff bei Wahnvorstellungen, Halluzinationen und Schizophrenie verabreicht werden oder auch das Entwöhnungsmittel bei Alkoholabhängigkeit Disulfiram können Mundgeruch mit sich bringen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich also nach deren Verzehr erst einmal die Zähne und den Mundraum gründlich reinigen. Denn die im Mundraum siedelnden Fäulnisbakterien zersetzen bevorzugt solche Nahrung und vermehren sich explosionsartig, wenn sie genug gefüttert werden. Die fleißige Arbeit dieser Bakterien beschert einen Geruch, der nach faulen Eiern und Verwesung riecht. Dieser bildet sich durch flüchtige Schwefelverbindungen, die sich als Ausscheidungsprodukt ergeben.

Verhältnismäßig leicht zu beheben ist ein trockener Mundraum als Ursache von starkem Mundgeruch. Vor allem ältere Menschen leiden aufgrund von Flüssigkeitsmangel darunter. Auch hier gilt, wie oft bei medizinischen Problemen: viel trinken.

Wie sollten Sie jemanden auf Körpergeruch ansprechen?

Keiner spricht andere gerne auf unangenehmen Körpergeruch oder Mundgeruch an. Steht Ihnen die Person nahe, sollten Sie es dennoch tun. Am besten in einem vertraulichen Gespräch unter vier Augen. Erwähnen Sie ruhig, dass Ihnen das Gespräch etwas unangenehm ist.

Zeigen Sie Verständnis und sagen Sie, dass Körpergeruch oft nicht von den Betroffenen bemerkt wird. Sprechen Sie auch die Möglichkeit einer versteckten Krankheit und die Tatsache an, dass Körpergeruch oft nicht auf mangelnde Hygiene zurückzuführen ist. Bieten Sie außerdem Ihre Hilfe an. So stehen die Chancen besser, dass sich die betroffene Person nicht gekränkt, sondern verstanden und unterstützt fühlt.

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