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Heute ist Weltblutspendetag
Die wichtigsten Antworten zur Blutspende

Service: Blutwerte - was sie bedeuten
Service: Blutwerte - was sie bedeuten FOTO: Shutterstock/ JPC-PROD
Frankfurt/Main. Blut spenden ist wichtig, denn das Blut wird etwa bei Operationen dringend benötigt. Viele haben aber Angst vor Beschwerden durch die Spende. Wir erklären, was gegen Kreislaufprobleme hilft, und wer wie oft spenden darf.

Was hilft bei Kreislaufbeschwerden?

Eine Blutspende kann Leben retten. Damit Spender die Blutabnahme gut überstehen, trinken und essen sie vorher besser ordentlich. "Nicht mit nüchternen Magen Blut spenden", rät Stefanie Fritzsche, Sprecherin des  DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg-Hessen. Das sei die beste Vorbeugung gegen Kreislaufbeschwerden. Die können mitunter bei den klassischen Vollblutspenden auftreten.

Wie viel Blut spendet man bei einer Sitzung?

Bei einer Sitzung gibt der Spender 500 Milliliter Blut ab. Männer können sechsmal im Jahr einen halben Liter Blut spenden, Frauen viermal. "Zwischen den Spenden müssen außerdem mindestens 56 Tage liegen", erklärt Fritzsche.

Fragen und Antworten zum Blutspenden FOTO: dapd

Was passiert bei der Spende von Blutplasma?

Häufiger ist eine Spende von Blutplasma oder Thrombozyten möglich.
Das gehe nach vorheriger ärztlicher Untersuchung und Freigabe theoretisch jede Woche, sagt Fritzsche. Denn bei diesen Spendearten werden die benötigen Blut-Bestandteile herausgefiltert, das restliche Blut fließt in den Körper des Spenders zurück. Plasma- und Thrombozytenspenden seien jedoch nur in Spendezentren und nicht in mobilen Blutspendeeinrichtungen möglich, erläutert Fritzsche. "Dafür gibt es dann eine Aufwandsentschädigung." Die betrage im Schnitt rund 20 Euro.

Darf jeder Blutspenden?

In Deutschland gilt beim Blutspenden eine Altersgrenze: Spenden darf nur, wer zwischen 18 und 72 Jahre alt ist. Manche Vorerkrankungen wie Krebs oder bestehende Erkrankungen wie Tuberkulose schließen es ebenfalls aus. Auch mit einer Erkältung oder Infektion lässt man Blutspenden lieber bleiben, bis sie wieder abgeklungen ist.

Ob der Spende etwas im Weg steht, wird im Vorfeld aber mit einem Anamnesebogen und einem anschließenden Arztgespräch geklärt. "Spender sollten sich generell fit und gesund fühlen", so Fritzsche.

(dpa)
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