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Wegen Komasaufen
Mehr als 5100 Jugendliche aus NRW in Kliniken

Alkohol und Komasaufen: Was sich Teenager antun
Alkohol und Komasaufen: Was sich Teenager antun FOTO: dpa, Jens Büttner
Düsseldorf. Die Zahl der Jugendlichen, die in NRW nach Alkoholkonsum in einer Klinik behandelt werden musste ist 2015 leicht gestiegen. Mehr als 5000 der unter 19-Jährigen erlitten eine Alkoholvergiftung. 

In Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr 5167 Kinder und Jugendliche so viel Alkohol getrunken, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes etwa 0,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

In den Rausch trinken sich im Verhältnis vor allem immer mehr Mädchen: Zum sechsten Mal in Folge ist ihr Anteil gestiegen, um 1,9 Prozent auf 2236 Fälle. Der Anteil bei Jungen bleibt dagegen weitgehend konstant, teilte Information und Technik Nordrhein-Westfalen mit. Fast 600 "Komatrinker" waren zwischen 10 und unter 15 Jahre alt, etwas mehr als 400 von ihnen waren Mädchen.

Im Regierungsbezirk Düsseldorf waren insgesamt 1339 Jugendliche betroffen. Das entspricht einem Plus von 4,5 Prozent gegenüber 2014. Die meisten Vorfälle gab es 2015 in Hamm mit 0,52 Prozent, gefolgt vom Kreis Soest (0,47 Prozent), Bottrop und dem Ennepe-Ruhr-Kreis mit jeweils 0,42 Prozent. Die geringsten Vorfälle wurden für Mülheim an der Ruhr (0,13 Prozent), den Kreis Olpe (0,14 Prozent) und den Kreis Minden-Lübbecke mit 0,16 Prozent ermittelt.
 

(ham/lnw)
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