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Fall in den USA
Zika-Infektion durch Sexualkontakt zwischen Männern bestätigt

Zika-Virus bei Übertragung durch Sex zwischen Männern bestätigt
FOTO: Dr. Erik Lattwein / EUROIMMUN AG/dpa
Washington . Die US-Gesundheitsbehörden haben einen Fall bestätigt, bei dem das Zika-Virus durch Sexualkontakt zwischen Männern übertragen wurde.

Ein Mann, der in Venezuela gewesen sei, habe seinen Partner nach seiner Rückkehr im Januar in den US-Bundesstaat Texas infiziert, teilte die Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention am Donnerstag (Ortszeit) mit. Bislang sind bereits mindestens fünf Fälle bekannt, in denen Männer ihre Frauen durch Sexualkontakte infiziert hatten.

Die US-Behörden rieten Männern, die mit dem Zika-Virus infiziert sind, daher zu einem mindestens sechsmonatigen Verzicht auf ungeschützten Geschlechtsverkehr. Die Empfehlung gelte sowohl bei einer entsprechenden Diagnose als auch für den Fall, dass typische Symptome aufträten.

Das vor allem in Lateinamerika grassierende Zika-Virus löst nach Angaben der CDC Mikrozephalie bei Babys aus - einen abnormal kleinen Kopf und häufig auch schwere Hirnschäden. Das durch Mücken übertragene Virus gilt für Schwangere als besonders gefährlich. Das Virus kann auch die schwere Nervenkrankheit namens Guillain-Barré-Syndrom auslösen.

(AFP)
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