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Rückenprobleme
Wer stehend arbeitet, sollte sich trotzdem oft bewegen

Die zehn größten Rücken-Irrtümer
Die zehn größten Rücken-Irrtümer FOTO: shutterstock/ Sofi photo
München. Schwere Beine und Rückenschmerzen - wer viel im Stehen arbeiten muss, kennt das Problem zur Genüge und aus leidvoller Erfahrung. Friseure, Verkäufer oder Küchenpersonal sollten deshalb darauf achten, möglichst viel in Bewegung zu kommen.

Darauf weist Michael Nasterlack von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin hin. Diese vorbeugenden Maßnahmen verhindern, dass Muskulatur und Wirbelsäule über lange Zeit einseitig belastet werden, und es bringt außerdem die Blutzirkulation in Gang. Beim Stehen selbst achten Mitarbeiter am besten darauf, dass sie hüftbreit stehen.

So verteilt sich das Gewicht besser über den ganzen Körper. Anstatt stillzustehen ist es gut, von einem Bein in regelmäßigen Abständen auf das andere zu treten. Eine Alternative ist, das Gewicht nach vorne zu verlagern und dabei wechselweise ein Bein mit einem angewinkelten Knie nach vorne zu stellen. Das kurbelt abermals die Blutzirkulation an. Gut ist, wenn der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern rechtzeitig eine Stehhilfe zur Verfügung stellt. Das ist eine Art Barhocker, auf dem sie sich abstützen können.

Quelle: RP
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