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Frankfurt/Main
Wer in der Sonne arbeitet, sollte lange Ärmel tragen

Frankfurt/Main. Wer im Sommer draußen arbeitet, sollte auch bei hohen Temperaturen lange Ärmel und lange Hosen tragen. Denn mit der Zahl der UV-Strahlen steigt das Hautkrebsrisiko (unter anderem schwarzes Melanom) sowie die Gefahr von Binde- und Netzhautentzündungen. Darauf weist die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft hin. Besonders gefährdet sind demnach zum Beispiel Straßenbauer oder Dachdecker. Sie sollten im Sommer an hellen Tagen zwischen elf und 15 Uhr möglichst gar nicht in der Sonne arbeiten - und wenn, dann nur mit Kopfbedeckung, langer Kleidung und reichlich Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30.

Wie gefährlich die Sonnenstrahlen gerade sind, verrät der UV-Index, den das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) von April bis September für jeden Tag auf seiner Internetseite veröffentlicht. Die Skala reicht von eins bis zwölf - ab einem Wert von drei geht es laut BfS nicht ohne Schutz, ab einem Wert von acht ist besondere Vorsicht gefragt. Nach Angaben der Berufsgenossenschaft liegen die Werte in Deutschland im Sommer in der Regel zwischen fünf und acht.

(dpa)
 
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