Den richtigen Köder finden
Gut geködert ist halb gefangen
Düsseldorf . Der eingesetzte Köder spielt beim Angeln eine enorm große Rolle. Köderarten gibt es viele verschiedene – und jeder Einzelne eignet sich mehr oder weniger gut für die unterschiedlichen Gewässer.

In erster Linie muss beim Köder zwischen einem Kunstköder und einem Naturköder unterschieden werden. Als Naturköder werden alle Köderarten bezeichnet, mit denen man auch früher sein Glück an der Angelrute versucht hat. Sprich: Fische, Fischfetzen, Muscheln, Krabben und Würmer. Unter Kunstködern versteht man die modernen und künstlichen Köderarten - beispielsweise Blinker, Pilker, Twister oder Wobbler. Diese werden meistens aus Holz, Gummi oder weichem und reflektierendem Blech hergestellt. Aber was macht den kleinen und doch feinen Unterschied zwischen beiden Köderarten aus?

Was ist besser? Kunstköder oder Naturköder

Kunstköder gelten als Köder, die problemlos überall eingesetzt werden können. Anders als Naturköder, die nicht überall verwendet werden dürfen. Denn: Manche Betreiber von Forellenteichen oder Ähnlichem verbieten die Verwendung von natürlichen Ködern. Oftmals um Krankheiten oder Keime zu vermeiden, die durch diese übertragen werden können. Bestenfalls sollte der interessierte Angler sich also genau erkundigen, bevor er sich auf den Angeltrip begibt. Wurde geklärt, welche Köder erlaubt sind und welche nicht, kann es daran gehen, die passenden Angelköder zu kaufen. Spezielle Shops, die sich auf Angelbedarf spezialisiert haben, sind allerdings nicht nur im Bezug auf Kunstköder ein guter Ansprechpartner. Auch wenn es um geeignete und gute Naturköder geht, kann man sich an diese wenden.

Die Eigenarten und Eigenschaften der verschiedenen Köder

Ganz egal ob normale Würmer, Taumwürmer, Pilker, Blinker oder doch Köderfische zum Ködern verwendet werden sollen – man sollte immer auch prüfen, ob der Köder an sich für das Gewässer empfehlenswert ist. Köderfische eignen sich zum Beispiel sehr gut, um Raubfische zu locken. Ähnlich sieht es bei echten Fischen aus. Damit das Ködern allerdings auch gelingt, muss man den Fischen vorgaukeln, dass es sich beim verwendeten Köder um einen lebenden Fisch handelt. Das geht mit Kunstköderfischen eindeutig besser als mit echten, aber leblosen Fischen. Andere Fischarten lassen sich hingegen viel besser durch die Flüssigkeiten anlocken, die Naturköder verlieren – während wieder andere besonders gut auf visuelle Reize reagieren. Diese können zum Beispiel durch den Einsatz eines Blinkers oder eines Twisters erzeugt werden.

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