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Winterklima
Heizungsluft fördert Befall mit Spinnmilben
So kann man zu Hause sparen
So kann man zu Hause sparen FOTO: dpa, Andrea Warnecke
Bonn. In geheizten Wohnräumen machen sich häufig Spinnmilben auf den Zimmerpflanzen breit. Sie lieben warme und trockene Luft. Daher sollte man zur Vorbeugung die Zimmerpflanzen regelmäßig mit Wasser besprühen, rät der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Etwas Wasser auf einem Teller oder im Untersetzer befeuchte zudem die Raumluft.

Spinnmilben können sich auf allen Zimmerpflanzen ausbreiten. Sie haben aber durchaus ihre Favoriten - etwa Azaleen, Gummibäume, Fingeraralien, Grünlilien, Efeu und Palmen. Insbesondere deren Blätter sollten im Winter regelmäßig kontrolliert werden. Als Sofortmaßnahme lassen sich Spinnmilben mit einem weichen Wasserstrahl abspritzen, erläutert der Zentralverband Gartenbau. Dabei sollte der Topf abgedeckt sein, sonst werde das Substrat zu nass.

Daneben helfe ein Hausmittel: Die Pflanze wird in eine durchsichtige Plastiktüte eingepackt. Nach rund zehn Tagen sollten alle Spinnmilben abgestorben sein. Allerdings sollten Hobbygärtner in dieser Zeit nicht vergessen, die Pflanze zu gießen. Bei einem hartnäckigen Befall helfen Pflanzenschutz-Stäbchen oder Nützlinge.
Ideal seien Raubmilden, erläutert der Verband. Sie saugen die Spinnmilben sowie deren Eier aus.

Typisch für einen Befall seien fein gesprenkelte Blätter, die oftmals fälschlicherweise als Mangelerscheinung gedeutet werden, erklärt der Zentralverband. Meist bevorzugen die Spinnmilben die Blattunterseite und sind in der Nähe der Adern aktiv. Sie saugen den Zellsaft aus. Die Blätter wirken gelblich weiß bis silbrig. Später verfärben sie sich grau bis graubraun und sterben ab. Am weitesten verbreitet sei die Gemeine Spinnmilbe, die einzige Art, die feine Gespinste produziert.

Quelle: dpa
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