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Selbermachen in Haus und Garten
Natursteinmauer bauen – eine kleine Anleitung
Düsseldorf. Eine Natursteinmauer ist optisch dekorativ und schön anzusehen. Deshalb entscheiden sich immer mehr Hauseigentümer, eine Natursteinmauer zu bauen.

Natursteinmauern sind mittlerweile in vielen Gärten zu sehen. Sie sind dekorativ und dennoch stabil: Deshalb sind sie ideal geeignet, um Hänge zu stabilisieren oder eine Fläche abzugrenzen. Nicht selten haben sich die Hauseigentümer selbst die Mühe gemacht, die Natursteinmauer zu bauen. Doch wie wird eine solche Mauer errichtet? Welche Materialien sind notwendig? Um eine Natursteinmauer zu bauen, muss zunächst ein Fundament angelegt werden. Dazu wird ein Streifengraben von der Länge und Breite der späteren Mauer ausgehoben. Empfohlen wird eine Mindesttiefe von 80 cm, damit das Fundament frostsicher ist.

Beton mischen für das Fundament

Sobald der Graben ausgehoben ist, muss Beton angemischt werden. Auf einen Betonmischer sollte nicht verzichtet werden. Dieses Hilfsmittel kann in Baumärkten ausgeliehen oder günstig erworben werden. Hat der Beton die richtige Konsistenz, wird er mithilfe einer Schubkarre in den Streifengraben geschüttet und dabei gleichmäßig verteilt. Mit einem Stampfer muss er zudem verdichtet werden, sodass keine Luftblasen zurückbleiben. Damit der Beton gleichmäßig im Graben verteilt wird, sollte mit einer Wasserwaage kontrolliert werden. Anschließend wird eine Bretterwand entlang des Grabens aufgestellt und eine Richtschnur gezogen, um die Mauersteine geradlinig zu verlegen.

Die Natursteinmauer richtig hochziehen

Natursteine können in fast jedem Baumarkt gekauft werden. Angeliefert werden die Steine häufig auf Paletten - für einen geeigneten Standplatz sollte vor der Anlieferung gesorgt werden. Nachdem der Graben mit Beton befüllt wurde, kann mit dem Mauerbau begonnen werden. Dazu wird Mörtelmasse auf das Fundament verteilt und anschließend werden die Mauersteine an die vorhergesehenen Stellen gesetzt. Die Ausrichtung erfolgt entlang der Bretterwand und der Richtschnur. Sobald ein Stein fertig ausgerichtet ist, wird er festgeklopft. Zwischen den Steinen werden die Fugen vermörtelt. Auf diese Weise wird bis zur gewünschten Höhe weitergemauert.

Quelle: EW
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