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Die Gartensaison startet
Hochbeet - die bequeme Alternative zum Klassiker

Wie Sie ein Hochbeet selber bauen können
FOTO: Shutterstock.com/ Alison Hancock
Der Frühling kommt mit einer neuen Gartensaison und somit auch mit neuen Trends. Das Hochbeet bietet vielen Gartenliebhabern eine bequeme Alternative zum klassichen Blumenbeet und hält nebenbei jede Menge Vorteile bereit. Wir erklären wie sie ein Hochbeet bauen können.

Ein Hochbeet ist längst nicht mehr nur etwas für Hobbygärtner mit Rückenbeschwerden. Die vielen unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten machen es zu einem "Must-have" in jedem Garten und bieten eine attraktive Abwechslung im heimischen Beet.

Durch die erhöhte Lage ermöglicht das Hochbeet bequemes Arbeiten und erschwert gleichzeitig Ungeziefer, wie zum Beispiel Schnecken, den Zugang. Flexible Gestaltung und eine spezielle Befüllung machen das Beet ganzjährig nutzbar und steigern den Ertrag. 

Worauf Sie beim Hochbeet bauen achten müssen

Das Herz des Hochbeets ist sein Inneres. Wenn Sie ein Hochbeet selber bauen wollen, sollten sie also bei der Befüllung vor allem auf systematisches Aufschichten verschiedenster Materialien achten. Die unterste Schicht im Hochbeet sollte mit groben Gartenschnitt, wie zum Beispiel Ästen und Zweigen, befüllt und festgetreten werden. Als nächstes folgen Laub und gemähtes Gras. Stallmist vom Bauern bietet eine gute Grundlage und sorgt für eine konstante Wärme im Hochbeet. Auf den Stallmist sollte gute Gartenerde folgen. Hier sollten Sie in Qualität inverstieren. Günstige Erde kann schnell verklumpen und ihnen den Spaß am Hochbeet nehmen. Die letzte Schicht sollte eine Mischung aus Kompost und Mutterboden sein. Diese systematische Füllung sorgt für eine natürliche Verrottung durch die Wärme im Hochbeet ensteht. Diese Wärme dient dem Saatgut als Antrieb und beschleunigt das keimen. So können Sie einen höheren Ertrag erzielen.

Hochbeete lassen sich in vielfältigen Varianten anlegen. FOTO: Shutterstock.com/ sevenke

Tipps: So gelingt es ein Hochbeet selber zu bauen

Für den Bau eines Hochbeets bieten sich verschiedene Materialien an. Je nach Zweck und Standort des Hochbeets kann aus Holz, Kunststoff, Kokosmatten oder Metallen ausgewählt werden. Wer auf ein klassisches Hochbeet aus Holz bauen will, sollte qualitativ hochwertige Hölzer wie zum Beispiel Lärche, Eiche oder Douglasie wählen. Diese Hölzer sind für ihre Beständigkeit und lange Lebensdauer bekannt. Auch bei der Innenauskleidung Ihres Hochbeets sollten die Qualität im Vordergrund stehen. Am besten eignet sich Teich- oder Noppenfolie. Wer eine besondere Wärmedämmung erzielen möchte, kann auch Styroporplatten verarbeiten. Ein wichtiger Tipp: Gießen Sie das Hochbeet regelmäßig. Denn durch die Wärme im Inneren, trocknet das Hochbeet schneller aus. 

Nach fünf bis sechs Jahren sollten Sie die Befüllung ihres Hochbeets austauschen, da alle Nährstoffe aufgebraucht wurden. Die Befüllung ist jedoch keineswegs Abfall. Sie können diese als Mutterboden auf anderen Beeten verteilen und so die Qualität ihres Bodens verbessern. 

Gemüse oder Salat lässt sich in einem Hochbeet leichter pflegen, denn das lästige Bücken entfällt. FOTO: Shutterstock.com/ Jeanette Dietl

Das Hochbeet richtig bepflanzen

Bei der Bepflanzung des Hochbeets müssen Sie auf ein paar einfache Tricks achten. Je nach Ausrichtung des Hochbeets gehören die höchsten Pflanzen in die Mitte, gefolgt von den mittelhohen und den niedrigen. Sollte Ihr Hochbeet nur von der Längsseite zugänglich sein, müssen die höchsten Pflanzen hinten ins Beet. 

Ihr Hochbeet soll Ihnen als Gemüsebeet dienen? Dann bietet sich eine Mischkultur am besten an. Radieschen, Möhren, Zwiebeln und Salat passen im Beet gut zueinander und halten sich gegenseitig Ungeziefer vom Hals.

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