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Golf macht glücklich

Golfen macht glücklich. Das ist das Ergebnis einer Studie. Die Medizinerin Dr. Petra Sommer hat fünf Jahre lang das Blut der Sportler nach ihrer Runde über das Grün analysiert. Gefunden hat sie einen starken Anstieg von Dopamin und Serotonin. Während das eine Hormon für das Glücksgefühl sorgt, ist das andere für einen emotionalen Höhenflug zuständig.

"Bei Golfern sind die Werte häufig höher als bei Marathonläufern, Tennis oder Fußball", berichtet Petra Sommer von ihren Ergebnissen. Sie konnte die vermehrte Hormonausschüttung unabhängig vom Erfolg auf dem Grün feststellen. Gleichzeitig senkt das schlagkräftige Spiel den Cortisol-Spiegel, "Das ist ein eindeutiges Zeichen, dass Golfen Stress abbaut", sagt die Expertin. Dieser Entspannungsprozess stellt sich ebenfalls nicht erst nach Stunden ein, sondern häufgig genügt es bereits, auf der Driving Range ein paar Bälle zu schlagen, um die kleinen und größeren Sorgen des Alltag hinter sich zu lassen. "Der Kopf wird vollkommen frei, alle Gedanken sind auf den Ball fokussiert, fast wie bei einer Meditation", sagt Petra Sommer.

Die Ärztin empfiehlt Golf als gesunden Sport in jedem Alter. Da eine 18-Loch-Runde über den Platz in der Regel vier bis fünf Stunden dauert, ist der Sport ein gutes Ausdauertraining mit ähnlichen Effekten auf das Herz-Kreislauf-System wie Nordic Walking, Wandern oder Schwimmen. Denn die Sportler legen auf dem Weg vom ersten bis zum letzten Loch etwa zehn Kilometer zu Fuß zurück und absolvieren, je nach Handicap, unterwegs zwischen 100 und 200 Schlägen.

(NGZ/domi)
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