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Tollwut-Gefahr im Urlaub
Finger weg von streunenden Tieren
Impfung - kleiner Piks rettet Leben
Impfung - kleiner Piks rettet Leben FOTO: ddp
Berlin. Wer im Urlaub streunenden Hunden und Katzen begegnet, sollte von Ihnen besser die Finger lassen. Sind sie besonders zutraulich, kann das ein Anzeichen für Tollwut sein.

Während Deutschland seit 2008 als tollwutfrei gilt, ist die Krankheit in vielen Urlaubsländern wie der Türkei, Serbien, Marokko oder Thailand noch immer ein Risiko, warnt die Bundestierärztekammer (BTK). Urlauber sollten deshalb nie streunende Hunde streicheln. Um sich zu infizieren, müssen Menschen nicht gebissen werden - schon eine Hautabschürfung genügt, damit der Virus übertragen werden kann.

Halter von Hunden und Katzen sollten ihre Tiere regelmäßig gegen Tollwut impfen lassen, wenn sie mit ihnen verreisen. In Europa ist diese Impfung bei Hund, Katze und Frettchen ohnehin Vorschrift und wird im EU-Heimtierausweis dokumentiert. Medikamente gegen Tollwut gibt es für Tiere nicht. Ist die Krankheit einmal ausgebrochen, endet sie für Vierbeiner tödlich.

Quelle: dpa
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