Pferdefutter
Ernährung für das Pferd
Pferdefutter: Ernährung für das Pferd
Bei der Pferdeernährung ist die richtige Mischung entscheidend. FOTO: dpa, Patrick Pleul
Düsseldorf. Die richtige Ernährung für Pferde ist kein Zufall, sondern abhängig vom Pferdefutter. Ein gutes Futtermittel lässt das Fell glänzen und sorgt für gesunde Haut. Welche Futtermittel gibt es und wie lauten die Grundregeln der Pferdefütterung?

Pferdefutter - die verschiedenen Arten

Generell lässt sich das Futter in fünf verschiedene Futterarten einteilen: Saftfutter, Kraftfutter, Vitaminfutter, Mineralfutter und Raufutter. Zu Saftfutter gehören Obst, Gemüse und frisches Gras. Müsli gehört zum Kraftfutter und Raufutter besteht aus Stroh und Heu. Das Raufutter wird als Pferdefutter der Ernährung des Pferdes am ehesten gerecht. Es regt optimal die Produktion von Magensäure und Speichel an. Außerdem wird durch den hohen Rohfaseranteil der Verdauungsprozess angeregt und die gute Wasserbindung beeinflusst im positiven Sinne den Wasser- und Mineralstoffhaushalt. Die Ernährung mit Kraftfutter bietet sich an, wenn bestimmte Ansprüche an das Pferd gestellt werden. Der Einsatz von Kraftfutter als Pferdefutter ist zu empfehlen, wenn das Pferd viel Energie benötigt. Im Pferdesport wird es benutzt, um die Leistungsfähigkeit des Pferdes um ein Vielfaches zu steigern. Dennoch ist die Ernährung mit Raufutter für die Gesundheit des Pferdes die beste Wahl, denn Kraftfutter enthält viel Stärke und diese führt zu Verdauungsproblemen.

Was gibt es bei der Fütterung zu beachten?

Das Pferd sollte jeden Tag mehrere kleine Futterportionen erhalten. Für die ideale Ernährung sollte jedes Pferd über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen bekommen, denn das Verdauungssystem verträgt keine großen Portionen Pferdefutter. Außerdem sollte das Füttern vor dem Reiten vermieden werden. Ebenso ist es besser, das Pferd nach einer Aktivität erst einmal zur Ruhe kommen zu lassen, bevor es mit Kraftfutter gefüttert wird. Die Fütterung mit Raufutter als Pferdefutter steht an erster Stelle, erst danach sollte die Fütterung mit Kraftfutter erfolgen. Die richtige Mischung ist entscheidend, denn nur so werden etwaige Nachteile vom Kraftfutter wieder ausgeglichen. Jede Änderung der Ernährung, um beispielsweise das Pferd auf einen Wettkampf vorzubereiten, sollte behutsam angegangen werden, damit keine gesundheitlichen Probleme auftreten.

Quelle: areh
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