Internet-Kauf oder Leihgabe
Tipps - günstige Hochzeitskleider finden

Günstige Hochzeitskleider - Die Brautkleid-Schnäppchen-Tipps
Ein wunderschönes Brautkleid muss nicht Ihr Hochzeits-Budget sprengen. FOTO: Shutterstock.com / Versta
Nicht jeder kann für den Traum in Weiß tausend Euro oder mehr bezahlen. Preisgünstige Hochzeitskleider finden Sie im Internet – aber nicht nur dort. Hier bekommen Sie Tipps für die Suche nach Schnäppchen-Brautkleidern.

Wenn Sie Ihr Brautkleid online kaufen möchten, ist die Auswahl nicht nur in Bezug auf das Material und die Farbe, sondern auch beim Schnitt nahezu grenzenlos. Dabei wird unter anderem zwischen den folgenden Arten unterschieden:

  • A-Linien-Brautkleid: Hochzeitskleider in A-Form verfügen über ein eng anliegendes Oberteil sowie einen ausgestellten Rock, sodass das Kleid einem großen A ähnelt. Die Oberteile können die unterschiedlichsten Ausschnitte haben, so beispielsweise einen Herz-, Trapez-, V- oder U-Ausschnitt. Der Vorteil beim A-Linien-Stil ist, dass die vertikalen Linien fast jeder Figur schmeicheln. Das häufig etwas schlichtere Brautkleid lässt sich besonders einfach mit einem Schleier oder einer Schleppe kombinieren.
  • Duchesse-Brautkleid: Wenn Sie eine Märchenhochzeit planen, ist das Duchesse-Brautkleid genau das richtige für Sie. Es handelt sich hierbei um das typische Sissi-Ballkleid mit einem eng anliegenden Oberteil und einem sehr weiten, glockenförmigen Rock. Ein Duchesse-Hochzeitskleid ist in unterschiedlichen Variationen erhältlich: Schlichter, pompös, mit Perlen, Spitze oder Applikationen verziert. Der Rock erhält sein Volumen entweder durch einen Reifrock oder aber durch überlagernden Tüll, Taft oder Organza. Zwar ist dieser Schnitt für nahezu jede Braut zu tragen. Ideal ist ein Duchesse-Brautkleid aber für Frauen, die einen schlanken Oberkörper haben.
  • Empire-Brautkleid: Dieses Brautkleid zeichnet sich durch eine hohe Taillennaht unter der Brust aus. Der Rest des Brautkleides fällt locker nach unten. Die Ärmel können unterschiedlich lang sein. Möglich sind beispielsweise Glockenärmel. Auch ärmellos wird die Empire-Linie gerne getragen. Dabei ist der Empire-Schnitt besonders gut für Frauen mit einer kleineren Brust geeignet. Auch für Schwangere eignet sich dieses Brautkleid, weil es um den Bauch herum locker fällt.
  • Etui-Brautkleid: Die Etui-Linie beginnt am Oberkörper sehr eng anliegend, etwas unterhalb der Hüfte wird das Kleid dann ausgestellt, zum Beispiel in Glockenform. Geeignet ist diese Line für Frauen, die einen sehr schlanken Oberkörper haben, da jede Kurve bis zum Po durch den eng anliegenden Stoff sehr in Szene gesetzt wird.
  • Meerjungfrauen-Brautkleid: Diese Linie ähnelt sehr der Etui-Linie, wobei das Kleid erst an den Knien ausgestellt wird.
Hohe Taille und lockerer Fall: das Empire-Brautkleid. FOTO: Shutterstock.com / IrbisPhoto

Egal für welchen Stil Sie sich entscheiden, legen Sie vorab einen Preis fest, in dessen Rahmen sich die Kosten bewegen sollen. Das schränkt von Vorhinein die riesige Auswahl etwas ein.

Wo kann man günstig Hochzeitskleider kaufen?

Neben Onlineshops, die sich auf Braut- und Festtagsmode spezialisiert haben, finden Sie auch in Shops wie Zalando oder Amazon eine große Auswahl an günstigen Brautkleidern. Von Vorteil ist, dass es im Internet immer wieder Gutschein- und Rabattcodes gibt, womit Sie Ihr Hochzeitskleid noch günstiger bekommen können.

Sie sollten aber beachten, dass die Brautkleider in Onlineshops häufig von verschiedenen Händlern stammen können, sodass die Konditionen wie Lieferzeit und Versandkosten teils unterschiedlich ausfallen. Außerdem müssen Sie weitere Kosten einkalkulieren, die für Hochzeits-Accessoires (z. B. Schuhe, Schleier, Handschuhe, Stola, Schmuck, Dessous) anfallen. Denken Sie auch daran, dass Sie vielleicht noch Änderungen an dem Hochzeitskleid vornehmen lassen müssen. Wenn Sie das Brautkleid in der passenden Größe bestellen, heißt das noch lange nicht, dass es auch perfekt sitzt. Meist ist das Ändern beim Schneider unumgänglich.

Secondhand-Brautkleider als günstige Alternative

Wenn Sie den Preis eines Brautkleides noch weiter senken möchten, können Sie sich für ein Secondhand-Brautkleid entscheiden. Im Normalfall kommt ein Brautkleid nur einmal zum Einsatz. Danach verweilt es ungenutzt im Kleiderschrank oder verstaubt vielleicht im Keller. Immer mehr Frauen verkaufen ihr Brautkleid auf unterschiedlichen Plattformen, wie zum Beispiel Wunsch-Brautkleid oder Brautboerse.

Hier bekommen Sie beispielsweise ein Brautkleid in A-Linie in Weiß mit einem Herz-Ausschnitt und verziert mit Spitze inklusive Schleppe für den Preis von 450 Euro. Ursprünglich kostete das Brautkleid 1300 Euro. Es geht aber noch günstiger: Ein einfaches Etui-Brautkleid mit Spitze und Schleppe in Weiß sowie V-Ausschnitt und ein wenig Tüll am Rock gibt es bereits ab 250 Euro.

Die Secondhand-Brautkleider sind also vom Preis her um ein Vielfaches günstiger als neue Hochzeitskleider. Die Auswahl an Secondhand-Brautkleidern ist recht groß. Sie finden Kleider in jedem Stil und in jeder Größe. Manchmal  können Sie auch ein richtiges Schnäppchen machen, wenn eine Braut beispielsweise ein Hochzeitskleid Ihres Lieblingsdesigners für einen günstigen Preis verkauft.

Das Meerjungfrauen-Brautkleid betonen hübsche Kurven. FOTO: Shutterstock.com / Smirnof

Kleine Änderungen müssen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch an Secondhand-Brautkleidern vornehmen lassen. Tipp: Sie können sich für ein sehr schlichtes Brautkleid entscheiden, das vom Preis her sehr günstig ist und lassen dieses dann von einem professionellen Schneider mit Spitze, Perlen oder anderen Applikationen verzieren.

Brautkleid als Leihgabe

Dem Brauch zufolge soll die Braut etwas Neues, Altes, Blaues und Geliehenes tragen. Das soll Glück bringen. Da Sie das Hochzeitskleid ohnehin nur einen Tag tragen werden, könnte das Brautkleid eine geeignete Leihgabe sein. So sind Verleihservices für Hochzeitskleider nicht neu und werden von zahlreichen Bräuten in Anspruch genommen.

Brautkleider können Sie auch online günstig ausleihen, zum Beispiel bei einem Brautmodenverleih wie Schneewittchen – Studio. Hier liegt der Preis bei ungefähr 350 Euro für ein einfaches Brautkleid. Daneben besteht die Möglichkeit, das Hochzeitskleid von einer Privatperson zu mieten, z. B. bei Mietmeile. Hier fällt für ein Brautkleid aus Spitze mit Tüll in A-Linie mit Herz-Ausschnitt (ärmellos) und Schleppe ein Miet-Preis von ungefähr 300 Euro an.

Warum sind Brautkleider im Internet so günstig?

Auf der Suche nach Ihrem Traumkleid im Internet werden Sie auf zahlreiche günstige Hochzeitskleider stoßen. Doch Vorsicht: Gerade bei ausländischen Onlineshops, insbesondere aus Asien stammend, sind zwar Preise zwischen 150 und 200 Euro beispielsweise für ein Brautkleid mit A-Linie und Herz-Ausschnitt, Spitze, Tüll und Schleppe sehr verlockend, vor allem weil sie auf den Bildern sehr gut aussehen. Die Qualität lässt in der Regel jedoch zu wünschen übrig. Das gleiche gilt für asiatische Shops, die maßangefertigte Hochzeitskleider anbieten. Sowohl die Verarbeitung als auch die Stoffe sind häufig minderwertig. Oft riechen diese Hochzeitskleider auch stark nach Chemie. Hinzu kommt, dass das Hochzeitskleid oftmals ganz klein gefaltet im Karton geliefert wird.

Fazit: Sie müssen keine mehrere tausend Euro für ein Brautkleid ausgeben, jedoch sollten es schon mehr als 200 Euro sein. Im Internet können Sie durchaus ein schönes Brautkleid finden. Rechnen Sie hier mit Kosten um die 400 Euro.

Mehr Tipps zu Brautmode bekommen Sie in unserem Special rund um das Thema Hochzeit.

 
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