Location, Gästeliste und Hochzeitsplaner
Spartipps für eine gelungene Hochzeit

Spartipps für die Hochzeit von Beate Huppertz-Herrmann
Mit einem genauen Budgetplan, gibt es beim Projekt Traumhochzeit kein böses Erwachen. FOTO: Shutterstock.com / Shining stars
Wer mit einem vorhandenen Budget möglichst viele seiner Vorstellungen von einer Traumhochzeit realisieren möchte, sollte sich die Spartipps der Moerser Hochzeitsplanerin Beate Huppertz-Herrmann zu Herzen nehmen. Dabei muss das Brautpaar aber auf nichts verzichten, denn es werden nur neue Möglichkeiten geschaffen und Akzente gesetzt. Von Holger Bernert

Engagieren Sie einen Hochzeitsplaner.

Was zuerst wie ein zusätzlicher Kostenfaktor aussieht, erweist sich später als wahrer Segen in punkto Zeit- und Kostenersparnis. Hochzeitsplaner verfügen über jahrelange Erfahrungen, Kooperationen und auch Rabattvereinbarungen, die sich sehr positiv auf Ihr Budget auswirken können.

Rechtzeitig Gedanken machen.

Sie sollten mindestens ein Jahr vor dem Hochzeitstermin mit der Planung anfangen. Holen Sie verschiedene Angebote ein, vergleichen Sie und handeln Sie den für sich besten Preis aus. Wer kurzfristig plant muss nehmen, was er kriegt und hat keinerlei Verhandlungsspielraum.

Beate Huppertz-Herrmann gründete vor zehn Jahren die Agentur „Wedding & more“. Mit viel Fingerspitzengefühl plant sie den wohl schönsten Tag im Leben. FOTO: Holger Bernert

Durchforsten Sie Ihre Gästeliste.

Sie bezahlen pro Gast ab 80 Euro für Essen und Getränke auf einer Feier. Unter diesem Aspekt wäre es doch gut, mal genau darüber nachzudenken, ob wirklich jeder der geladenen Gäste eine wichtige Rolle im Alltagsleben des Brautpaares spielt. Oder ob so manch einer nur auf Druck der Eltern eingeladen wurde, weil man das eben so macht.

Nicht bei Location sparen.

Am Ambiente der Location beziehungsweise des Trauortes sollte man jedoch keinesfalls sparen. Allerdings stellt sich die Frage, ob es denn wirklich das Märchenschloss sein muss, das gerade als Hochzeitslocation "in" ist oder ob es der Hochzeitstraum der Mutter ist. Vielleicht mag das Brautpaar ja viel lieber die kleine romantische Kapelle, wo sie schon so manch eine Stunde verbracht haben. Oder Sie möchten mit den Füßen im Sand heiraten. Eben an dem Strand, wo im Urlaub der Heiratsantrag so romantisch war.

Tagesablauf schlau planen.

Auch mit einer durchdachten Tagesplanung lässt sich Geld sparen. Setzt man die Trauung am späteren Nachmittag an, fällt das Mittagessen für die Gäste aus und man bietet als Verpflegung ein paar Häppchen beim Sektempfang und ein frühes Abendessen an. Bei ausgiebigem Feiern, könnte dann um Mitternacht noch eine Suppe gereicht werden.

Spirituosen begrenzen.

Als guter Tipp für Budget und Stimmung hat sich auch die Begrenzung von Spirituosen erwiesen. Wenn im All-in-Getränkeangebot nur Bier, verschiedene Sorten Wein und Erfrischungsgetränke angeboten werden, entsteht keine aggressive Stimmung und die Endabrechnung fällt wesentlich günstiger aus. Als Alternative könnte ja für jeden wahlweise ein Schnaps nach dem Essen angeboten werden.

Hochzeitstorte als Nachtisch.

Wenn es kein offizielles Kaffeetrinken und Kuchenessen gibt, spart es nochmals Geld, wenn man die Hochzeitstorte als Nachtisch beim Abendessen anbietet. Es gibt inzwischen schöne Torten aus Eis, die nach dem festlichen Anschneiden eine gute Figur als Nachtisch machen.