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Alkoholfreier Sekt – So kann jeder mitfeiern

Alkoholfreier Sekt – So kann jeder mitfeiern
FOTO: Juan Nel/shutterstock.com
Wer nach der Party noch fahren muss, greift beim Anstoßen oft zum Orangensaft oder Wasser. Immer häufiger servieren gute Gastgeber jedoch auch schon alkoholfreien Sekt, denn das Angebot im Supermarkt oder Weinhandel steigt stets. Von Brigitte Bonder

Wer nach der Party noch fahren muss, greift beim Anstoßen oft zum Orangensaft oder Wasser. Immer häufiger servieren gute Gastgeber jedoch auch schon alkoholfreien Sekt, denn das Angebot im Supermarkt oder Weinhandel steigt stets.

Prickeln ohne Promille

Ob Rotkäppchen, Freixenet oder Söhnlein Brillant – viele Sekthersteller und auch einige Winzer haben alkoholfreien Sekt im Programm. Damit können alle, die keinen Alkohol trinken, ebenfalls die Korken knallen lassen. Auch beim Geschmack ist der promillefreie Genuss vielseitig. Es gibt trockene Varianten, aber auch halbtrockene, im gut sortierten Supermarkt oder Weinhandel finden sich auch Cuvées oder spritzige Rosés. An heißen Tagen sind Sekte mit einer fruchtigen Note zum Beispiel nach Himbeere oder Erdbeere die richtige Wahl. Und bei dem frischem Prickeln wird auch das zweite Gläschen niemandem zu Kopf steigen.

Schäumendes Getränk statt Sekt

Laut Gesetz dürfen alkoholfreie Sekte maximal 0,5 Volumenprozent Alkohol enthalten, das sind weniger als vier Gramm pro Liter. Die Herstellung ist allerdings aufwändig, denn das Ausgangsprodukt ist nicht etwa der einfache Traubenmost, sondern bereits der fertig vergorene Wein. Um alkoholfreie Sekte herzustellen, muss jedoch dem Wein zunächst der Alkohol entzogen werden. Bei der modernen Vakuumverdampfung wird der Siedepunkt des Alkohols stark gesenkt auf circa 27 Grad. So verdampft der Alkohol schonend aus dem Wein und die wichtigen Aromen bleiben größtenteils erhalten. Leicht flüchtige Geschmacksstoffe werden über Aroma-Rückgewinnungsverfahren wieder hinzugefügt, auch der entzogene Restzucker wird wieder zurückgegeben. Ein Sekt braucht dann eigentlich eine zweite Gärung, denn erst in diesem Schritt entsteht das Kohlendioxid, das so herrlich auf der Zunge prickelt. Alkoholfreie Sekte durchlaufen jedoch keinen zweiten Gärprozess, stattdessen fügen die Hersteller dem entalkoholisierten Wein Gärungs-Kohlensäure hinzu, die dann später im Glas perlt. Wer es ganz genau nimmt, bezeichnet das Getränk damit auch nicht als Sekt, sondern als ein schäumendes Getränk aus alkoholfreiem Wein.

Sekt für die schlanke Linie

Promillefreie Sekte und Weine sind nicht nur für alle, die aus verschiedensten Gründen auf Alkohol verzichten möchten, eine Alternative, sondern kommen auch bei denjenigen gut an, die auf ihre schlanke Linie achten möchten. Die "Light"-Variante hat im Schnitt nur die Hälfte der Kalorien eines normalen Sekts und damit schlägt der Genuss eines Gläschens mit knapp 30 Kalorien zu Buche. Übrigens: Mit alkoholfreiem Sekt lassen sich auch hervorragend Cocktails mixen!

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