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Kochen
Alles in Buddha

Düsseldorf. Sie ist fix gefüllt, gesund und liefert alle Nährstoffe in einer Schale. Die Buddha-Bowl macht satt und glücklich. Von Martina Stcker

Buddha war kein Kostverächter, der runde Bauch kann nicht nur durch Reis entstanden sein. Seine gewölbten Formen haben deshalb einem neuen Esstrend den Namen gegeben: Buddha-Bowls. Wer die gut gefüllten Schalen leer isst, braucht Buddhas barocke Üppigkeit allerdings nicht zu fürchten: Sie liefern ausgewogene, gesunde Mahlzeiten voller Vitamine und Nährstoffe, mit gesunden Fetten, ohne eine Vielzahl an Kalorien.

Die Zusammenstellung ist bunt und in der Regel dem eigenen Geschmack und persönlichen Vorlieben überlassen, wie zahlreiche Rezepte im Internet (zum Beispiel bei Pinterest) beweisen. Welcher Komponente man den größten Raum einräumt, ergibt sich aus der Energiedichte. Die Schale setzt sich zusammen aus:

Proteine Sie können pflanzlich oder tierisch sein und sollen ungefähr ein Viertel der Menge ausmachen. Geeignet sind Hülsenfrüchte, Hühnerfleisch, geräucherter Fisch, Eier, natürlich auch Tofu.

Kohlenhydrate Sie sind quasi die Seele der Schüssel und bilden die Basis. Reis, Quinoa, Couscous, Graupen, Bulgur - fast alles ist möglich, nur sollten in der Menge nicht die 25 Prozent am Gesamtanteil überschritten werden.

Fette Mittlerweile hat es sich rumgesprochen: Fett an sich ist nicht schlecht und macht auch nicht dick - man muss nur die gesunden Fette im richtigen Maß zu sich nehmen. In die Bowl wandern Avocado, Nüsse und wertvolle Öle. Ihr Anteil liegt ungefähr bei zehn Prozent. Vitamine Gemüse in allen erdenklichen Formen und Farben ist der Hauptdarsteller und Blickfang in der Buddha-Bowl. Es kann roh oder gekocht hinzugefügt werden, je nach Saison und nach persönlichem Geschmack. Bis zu 50 Prozent kommen aus dem Garten.

Die Schale wird mit warmen und kalten Zutaten gefüllt, weiche Komponenten treffen auf knackige. Eine Sauce oder Dip sorgt für die Bindung - so bleibt und kommt alles in Balance. Die Schalen eignen sich auch gut zum Mitnehmen, zum Beispiel als gesundes Mittagessen fürs Büro.

Buddha-Bowls sind auch ein Bestandteil der Clean-Eating-Philosophie. Dieser Ernährungstrend setzt sich zum Beispiel immer mehr in den USA durch. Alle verarbeiteten Lebensmittel sind dabei verpönt, das heißt, die Mahlzeiten bestehen nur aus frischen Zutaten. Verzichtet wird auf Fast Food, Fertiggerichte und Convenience-Produkte - lauter Lebensmittel, in denen Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Verdickungsmittel und Konservierungsstoffe stecken können. Zucker und Weißmehl sind ebenfalls verboten.

Quelle: RP
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