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Weinlese - Literatur und Weingenuss

Weinlese - Literatur und Weingenuss
FOTO: Photographee.eu/shutterstock.com
Von Stephan Mertens

Vor allem wenn es mal wieder einen Regentag gibt, gibt es kaum etwas Schöneres (okay – ein paar Dinge fallen einem da spontan immer ein), als mit einem lesenswerten Buch im gemütlichen Zimmer zu sitzen, sich in die Lektüre zu vertiefen und dazu einen edlen Tropfen zu genießen. Der Genuss wird hier übrigens groß geschrieben! Denn ist man erst einmal beschwipst, weiß man bald nicht mehr, was man eigentlich gelesen hat, muss möglicherweise immer wieder von vorne anfangen, um irgendwann dann doch resigniert aufzugeben. Das kann sogar mit einem guten Comic (ja, die gibt es tatsächlich und werden im Englischsprachigen auch treffender als Graphic Novel - grafisch gestalteter Roman – bezeichnet) passieren, vor allem, wenn es sich um anspruchsvolle Kost handelt. Anspruchsvoll sollte auch der Wein sein, denn irgendeine Billigplörre (zugegeben: auch hier kann es Ausnahmen geben, die aber die Regel mal wieder bestätigen) kann man nicht wirklich genießen. Wenn Sie sich nun fragen, was da etwa in Frage käme, kann die Antwort nur lauten: kommt auf den Geschmack an (sowohl den literarischen, als auch den kulinarischen). Ich bevorzuge einen Wein aus der Tempranillo-Traube (etwa Rioja Alavesa), lasse mir aber auch andere Sorten schmecken. Und was die Literatur anbelangt: ein packender Krimi (leider verbreiten sich Billigautoren und langweilige Vielschreiber inflationär) oder eine spannende Graphic Novel (stark etwa die „Criminal-Reihe von Ed Brubaker, Neil Gamians „Sandman oder fast alles von Alan Moore) geht immer. Hauptsache es macht Spaß und der Wein schmeckt dazu!

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