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| 16.58 Uhr

Notfall: Medikamente verschluckt
Halter sollten Hunde auf keinen Fall selbst behandeln

Notfall: Medikamente verschluckt - Halter sollten Hunde auf keinen Fall selbst behandeln
Hat der Hund Medikamente genascht: Ab zum Tierarzt. FOTO: dapd, Laura Schmitt
Berlin. Für Menschen gedachte Medikamente können für Hunde gefährlich sein. Zum einen sind viele Wirkstoffe für sie unverträglich. Zum anderen sind die Dosierungen meist auf ein viel höheres Körpergewicht als das von Hunden ausgelegt.

Diese Warnung legt Tina Hölscher von der Organisation Aktion Tier Haltern ans Herz. Erwischen Halter ihr Tier dabei, wie es Tabletten verschluckt oder haben einen Verdacht, müssen sie es sofort zum Tierarzt bringen. Er kann durch eine Injektion Erbrechen auslösen, und so die Tabletten wieder zum Vorschein bringen. Aufwendiger ist es, unter Narkose den Magen des Tieres auszupumpen.

Schädlich ist es, wenn Besitzer ihr Tier selbst behandeln und ihm bei Durchfall beispielsweise Kohletabletten geben. "Das verlangsamt nur die Ausscheidung der giftigen Substanz", erklärt Hölscher. Je nachdem was für ein Medikament der Hund verschluckt hat, kann er unter vermehrtem Speicheln, Zittern, Krämpfen und Durchfall leiden. Im schlimmsten Fall können die verschluckten Pillen tödlich sein.

(felt/dpa)
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