Weizen, Gerste, Hafer...
Woraus darf eigentlich Korn destilliert werden?

So viele Kalorien stecken im Alkohol
So viele Kalorien stecken im Alkohol FOTO: dpa, rho kno cul
Düsseldorf. Kornbrand, gerne auch als Korn bezeichnet, ist ein alkoholhaltiges Getränk, das aus Getreide hergestellt wird und zu den klaren Bränden unter den Spirituosen gehört. Doch was steckt eigentlich drin?

Zur Herstellung von Korn dürfen laut der "Verordnung über bestimmte alkoholhaltige Getränke" nur die Getreidesorten Weizen, Gerste, Hafer, Roggen und Buchweizen verwendet werden. Die meisten Kornbrände basieren allerdings auf Weizen- oder Roggen-Basis. Gerste und Buchweizen kommen nur sehr selten zum Einstaz. Die Gerste wird hauptsächtlich dafür verwendet, um das benötigte Malz für den Brennprozess zu gewinnen.

So funktoniert die Herrstellung von Korn

Als erstes wird das Getreide in Schrotmühlen vermahlen und anschließend mit heißem Wasser übergossen: Es entsteht die sogenannte Sauermaische. Dieser wird enzymreiches Malz zugesetzt, um eine Verzuckerung der Getreidestärke zu erreichen.

Die entstandene Süßmaische wird abgekühlt und mit Hefe vergoren, es entsteht Trinkalkohol. Danach erfolgt der eigentliche Brennvorgang. Der in Form von Dampf entweichende Alkohol wird einer Mehrfachdestillation unterzogen, um unerwünschte Geruchs- und Geschmacksstoffe zu entziehen.

Das entstandene hochprozentige Kornfeindestillat (Rohalkohol mit ca. 85 Prozent) wird mit Wasser verdünnt. Für den Geschmack des Getränkes spielt das verwendete Wasser eine entscheidende Rolle.

In den meisten Fällen wird Quellwasser verwendet. Beim sogenannten Eiskorn wird allerdings geschmolzenes Gletschereis oder Eiszeitwasser aus tiefen Erdschichten verwendet.

In dieser Bilderstrecke erfahren Sie, wie viele Kalorien im Alkohol stecken.

(kha)
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