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Fipronil-Skandal
Fahnder durchsuchen belgische und niederländische Häuser

Fipronil-Skandal - Hausdurchsuchungen in Belgien und den Niederlanden
FOTO: dpa, wal
Brüssel/Amsterdam. Niederländische und belgische Justizbehörden haben im Skandal um mit Fipronil belastete Eier mehrere Durchsuchungen in beiden Ländern angeordnet. Nach Angaben der belgischen Staatsanwaltschaft sind diese derzeit im Gange. Fahnder durchsuchen an verschiedenen Orten Häuser und Büros.  

Nach Angaben der niederländischen Staatsanwaltschaft handelt es sich um eine gemeinsame Aktion der Behörden. Ein Sprecher wollte keine Angaben darüber machen, wo die Durchsuchungen stattfinden. Die Staatsanwaltschaft arbeite eng mit der Behörde für Lebensmittelsicherheit (NVWA) zusammen. 

Der Skandal um Millionen mit dem Insektengift belastete Eier hat nach bisherigen Erkenntnissen seinen Ursprung in Belgien. Im Nachbarland wurde offenbar verbotenerweise ein für die Nutztierhaltung zugelassenes, rein pflanzliches Desinfektionsmittel mit dem für die Nutztierhaltung verbotenen Fipronil gemischt.

Es wurde auch in Ställen in den Niederlanden und in einigen Fällen auch in Deutschland eingesetzt. Millionen der belasteten Eier aus den Niederlanden wurden nach Deutschland verkauft.

 

(beaw/AFP/dpa)
 
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