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Erhöhte Kobalt-Werte
Keramikhersteller Ritzenhoff ruft Kaffee- und Teebecher zurück

Keramikhersteller Ritzenhoff ruft Kaffee- und Teebecher zurück
Mit diesem Hinweis macht das Unternehmen auf seiner Webseite auf den Rückruf aufmerksam. FOTO: Screenshot www.ritzenhoff-breker.de
Bad Driburg. Der Hersteller Ritzenhoff und Breker ruft rund 5000 Kaffee- und Teebecher der Serie "Indigo" zurück. Die Trinkränder der Becher weisen demnach erhöhte Kobalt-Werte auf. 

Das berichtete das Unternehmen am Freitag in Bad Driburg. Es bestehe das Risiko, dass der Stoff beim Gebrauch aufgenommen werden könne. Kobalt gilt bei einem übermäßigen Konsum als gesundheitsgefährlicher Stoff.

"Auch wenn es für Keramik derzeit keine verbindlichen Vorgaben für den Kobalt-Gehalt gibt, möchten wir aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes mit dem vorsorglichen Rückruf der Kaffee- und Teebecher etwaig denkbaren Risiken vorbeugen", teilte das Unternehmen mit.

Betroffen seien Kaffee- und Teebecher der Serie, die seit Oktober 2017 vertrieben worden seien, in den vier Dekorvarianten: "Brush" (Modell-Nr. 743.729 und 743.852), "Cross" (Modell-Nr. 743.340 und 743.463), "Ethno" (Modell-Nr. 743.609 und 743.722) und "Marble" (Modell-Nr. 743.470 und 743.593 ) jeweils ausschließlich mit den Chargen-Nummern 36398 und 36848.

Kunden sollten die Becher nicht mehr verwenden und gegen eine Erstattung des Kaufpreises an den Händler oder an das Unternehmen zurückgeben. Die Becher seien in Deutschland, Belgien, Italien, Luxemburg, Österreich und Rumänien vertrieben worden.

(das/lnw)
 
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