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Bund ruft "Tag des Einbruchschutzes" aus
So wird Ihr Haus einbruchsicher

So schützen Sie Ihr Haus vor Einbrechern
So schützen Sie Ihr Haus vor Einbrechern FOTO: dpa, Robert Schlesinger
Düsseldorf. In der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher Hochkonjunktur. Sie dringen in Wohnungen und Häuser ein und stehlen oft das, was den Bewohnern besonders am Herzen liegt. Wir zeigen, wie Sie sich schützen können.

Ein böses Erwachen erlebt, wer von der Arbeit nach Hause kommt, und ein ausgeräumtes Haus vorfindet. Vor allem beruhigte Wohnsiedlungen am Rande der Stadt sind beliebte Ziele von Einbrecherbanden. Seit 2009 ist die Zahl der Einbrüche wieder angestiegen. Im Jahr 2011 lag sie laut Polizeilicher Kriminalstatistik bundesweit bei fast 133.000 Fällen, ein Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die durch Einbrüche verursachten Schäden betragen jährlich rund 600 Millionen Euro.

Um die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Gefahr zu lenken, macht der Bund am Sonntag, 28. Oktober, mit dem "Tag des Einbruchschutzes" unter dem Motto "Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit" auf die Problematik aufmerksam. Der Gedanke: Die Bürger sollen die Zeitumstellung nutzen und sich informieren, wie sie ihr Heim einbruchssicher machen können.

Wichtig ist vor allem, die Gefahr zu kennen. Nicht jeder Einbruch verläuft gleich. Jugendbanden beipielsweise, geht es oftmals um Randale. Sie beschmieren Wände mit Sprühfarbe, reissen Bücher, Kleider und andere Gegenständen aus den Regalen und verlassen das Haus ohne etwas mitzunehmen. Auch wenn in diesem Fall nur selten etwas abhanden kommt, sind die Kosten, je nach Verwüstungsgrad des Hauses, beträchtlich.

Banditen beobachten die tägliche Routine

Eine andere Variante ist der Einbruch am Tag oder in den späten Abendstunden. Plünderer beobachten die Umgebung um das Zielgebäude über einen längeren Zeitraum, um die Gewohnheiten der Nachbarn und Hausbewohner kennen zu lernen. Oftmals brechen sie dann am in der Dämmerung ein, wenn die Anwohner der Siedlung arbeiten oder sogar nur kurz einkaufen fahren. Im Herbst und Winter ist dafür die Gelegenheit besonders günstig.

Natürlich gibt es auch noch den klassischen, heimlichen Einbruch, der sich meistens übernacht ereignet. Die Einbrecher warten dann bis alle Lichter erloschen sind, oder nehmen sich nur Häuser vor, deren Besitzer im Urlaub zu sein scheinen. Dann brechen sie Fenster oder Türen mit einer Brechstange auf, und entwenden alles was leicht und ohne großeses Aufsehen zu tragen ist. Aus diesem Grund fehlen nach solchen Diebstählen Schmuck, Silberbestecke und Manschettenknöpfe. Computer, Fernseher oder Stereoanlagen bleiben jedoch oft an Ort und Stelle zurück, da sie eine schnelle Flucht verhindern. 

Um Ihr Haus im Urlaub vor Einbrechern zu schützen, sollten Sie deshalb Maßnahmen ergreifen, um Ihre Anwesenheit vor zu täuschen. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Bilderstrecke oder auf der Internetseite zum "Tag des Einbruchschutzes" unter www.k-einbruch.de.

 

(anch/das/anch/csr)
 
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