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Ranking
Das sind die teuersten Städte der Welt

Die teuersten und günstigsten Städte 2016
Die teuersten und günstigsten Städte 2016 FOTO: leungchopan / Shutterstock.com
Düsseldorf/Singapur. Der Traum vom Auswandern beschäftigt viele - nur wohin ziehen für gute Lebenschancen? Ein aktuelles Ranking zeigt, wo die zehn teuersten und die zehn günstigsten Städte weltweit liegen. Deutschland kommt in keiner der beiden Listen vor.

Nirgendwo sonst auf der Welt zahlen Einwohner so viel für ihr tägliches Leben wie in der asiatischen Metropole Singapur. Wer in dem Stadtstaat eine 100 Quadratmeter große Wohnung mieten möchte, kann je nach Lage mit einer Miete von 4500 Euro und mehr rechnen. 

Direkt dahinter folgt Zürich. Die Schweizer Stadt ist seit Jahren bekannt für ihre hohen Preise und Lebensunterhaltskosten. Eine Flasche Wein zum Beispiel kostet hier knapp 13 Euro, in Singapur knapp 23 Euro. "Die Entkopplung des Schweizer Franken vom Euro sowie strukturell hohe Einkommen und Preise bedeuten, dass Zürich und Genf weiter um den wenig beneidenswerten Titel 'Teuerste Stadt Europas' wetteifern", hieß es in dem von der Analyse-Firma "The Economist Intelligent Unit (EIU)" veröffentlichten Report. Zürich lag 2015 noch auf Platz 4, Genf auf Platz 7. In diesem Jahr belegt Genf den vierten Rang. 

Die ganze Liste der zehn teuersten und der zehn günstigsten Städte der Welt, finden Sie hier. 

Deutsche sind weder in der Top Ten der teuersten noch der günstigsten Städte des Rankings vertreten. Frankfurt kam auf Platz 18, München auf Platz 31 und Düsseldorf und Hamburg auf Platz 34. Dafür finden sich einige andere Städte Europas darin. Zu den teuersten gehören etwa Paris und Kopenhagen. Viele europäische Städte seien im Ranking ins Mittelfeld gerutscht, weil der Euro gegenüber dem US-Dollar nachgelassen habe, heißt es. 

Die Analysten verglichen Preise für mindestens 160 Produkte und Dienstleistungen, darunter Brot, Wein und Benzin sowie Mieten, Transport, Privatschulen und Haushaltshilfen. Sie haben bei solchen Ranglisten meist im Blick, was Ausländer ausgeben müssen, die neu in diese Städte ziehen. 

Aus den Spitzenplätzen herausgefallen sind Tokio und Osaka in Japan. Das liege an der Abwertung des Yen, schreiben die Autoren. Die Städte liegen nun auf den Plätzen 11 und 14. Sydney und Melbourne profitieren von der Abwertung des australischen Dollar und sind nun Nummer 20 und 21. Die billigsten Städte hat EIU auch ermittelt. Darunter fallen viele Kriegsgebiete und gleich mehrere Städte in Indien, Beispiele sind Neu Delhi in Indien, Damaskus in Syrien und und Caracas in Venezuela. 

(ham)
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