Alle Reisen-Artikel vom 13. Februar 2016

Flug-Storno - Gebühr ist nicht rechtens

Airlines und Buchungsportale dürfen für die Stornierung eines Fluges keine Bearbeitungsgebühr verlangen. Es handele sich um ein gesetzliches Recht des Fluggastes, für das keine zusätzlichen Kosten berechnet werden dürften, informiert die Verbraucherzentrale Brandenburg. Ein entsprechendes Urteil hatte 2014 das Berliner Kammergericht gefällt (Az.: 5 U 2/12). In der Praxis fordern Fluggesellschaften und Portale für eine Flugstornierung oft eine pauschale Gebühr. Kunden sollten hartnäckig bleiben. Sie können für die Stornierung Musterbriefe der Verbraucherzentralen nutzen. mehr

ReiseWelt: Aussteller geben Urlaubstipps

Am morgigen Sonntag, 14. Februar, veranstaltet die Rheinische Post mit langjährigen Partnern aus der Tourismusbranche zum 6. Mal die Reisemesse "ReiseWelt". Die Besucher erwartet eine Vielzahl an Eindrücken rund um das Reisen per Flugzeug, Bus, Schiff oder eigenem Auto. Von 11 bis 17 Uhr haben die Besucher auf zwei Etagen in den Düsseldorfer Schadow Arkaden, Schadowstraße 11, die Möglichkeit, sich beraten zu lassen. "Umfassende Informationen zu den jeweiligen Urlaubsregionen und Fachvorträge zu spezifischen Urlaubszielen helfen bei der Auswahl der nächsten Reise", sagt Andreas Wallenborn, Anzeigenverkaufsleiter Reise & Veranstaltungen bei der Rheinischen Post. mehr

Wunschliste zur Urlaubsplanung

Rund jeder Sechste (16 Prozent) hat eine Wunschliste mit Reisezielen, von denen er sich jedes Jahr eines aussucht. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Research Now hervor. Gut jeder Vierte (26 Prozent) entscheidet normalerweise spontan, zu welchem Urlaubsziel er fährt. Ähnlich viele (23 Prozent) suchen im Internet nach Anregungen. Je sieben Prozent lassen sich im Reisebüro beraten oder setzen auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Ebenso viele fahren einfach immer zum gleichen Reiseziel. mehr

Zu hohe Anzahlung ist nicht rechtens

Eine Anzahlung von 35 Prozent für eine Kreuzfahrt unmittelbar nach Vertragsabschluss ist nicht rechtens. Dadurch würden Kunden unangemessen benachteiligt, entschied das Oberlandesgericht Rostock (Az.: 2 U 22/14). Darüber informiert der Verbraucherzentrale Bundesverband, der in dem Fall geklagt hatte. Reiseveranstalter dürfen in der Regel nur eine Anzahlung von bis zu 20 Prozent des Reisepreises verlangen. Höhere Anzahlungen sind nur zulässig, wenn der Veranstalter begründen kann, welche Aufwendungen er damit abdeckt und welche Forderungen Dritter er begleichen muss. Ein entsprechendes Urteil gibt es vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe (Az.: X ZR 147/13). Dies gilt auch für Kreuzfahrten. mehr