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Flugverkehr läuft wieder
Tausende Touristen verlassen Bali

Auf Bali droht der Ausbruch des Vulkans Agung
Auf Bali droht der Ausbruch des Vulkans Agung FOTO: dpa, AP hjb
Denpasar. Auf Bali normalisiert sich die Lage wieder: Nachdem rund 120.000 Urlauber wegen einer Aschewolke auf der Insel festsaßen, hat der internationale Flughafen seinen Betrieb am Mittwoch wieder aufgenommen. Mehr als 4500 Menschen konnten bereits ausgeflogen werden. 

Seit der Flughafen wieder geöffnet sei, normalisierten sich "die Dinge schrittweise", sagte Flughafensprecher Israwadi am Donnerstag. Mehr als 4500 Menschen seien inzwischen ausgeflogen worden.

Der internationale Flughafen von Bali war am Montag wegen einer riesigen Aschewolke aus dem Vulkan Agung geschlossen worden. Hunderte Flüge wurden gestrichen, mehr als 120.000 Urlauber saßen deswegen auf der Insel fest. Am Mittwoch wurde der Flugverkehr vorerst wieder aufgenommen, weil die Vulkanasche zunächst in eine andere Richtung geweht wurde.

Der Flughafen auf der nahegelegenen Insel Lombok wurde derweil am Donnerstag wieder geschlossen, weil Asche und Rauch in Richtung des Flughafens zogen.

Zwar schien der Vulkan am Donnerstag weniger Asche und Rauch auszustoßen, Experten mahnten aber zur Vorsicht. Ein größerer Ausbruch könne jederzeit erfolgen, hieß es. Überdies ähnele die Aktivität des Agung den Entwicklungen, die sich vor dem letzten Ausbruch des Vulkans 1963 abspielten. Damals waren rund 1600 Menschen durch den Vulkanausbruch ums Leben gekommen. Zuletzt gab es überdies eine Reihe von Mini-Eruptionen des Vulkans.

Hier lesen Sie, wie ein Düsseldorfer die Situation auf Bali erlebte.

(jco/AFP)
 
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