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Die besten Surfspots
Das Hawaii Europas - die Kanaren

Die Kanaren, das Hawaii Europas
Die Kanaren, das Hawaii Europas FOTO: web tenerife
Düsseldorf. Bücher lesen, Braunwerden, Dösen - das sind die Pläne der meisten Kanaren-Besucher. Dabei bieten die Inseln dank ihres vulkanischen Ursprungs noch ganz andere Möglichkeiten. Hier finden Wasserratten optimale Surfbedingungen. Von Susanne Hamann

Wegen ihrem vulkanischen Ursprung werden die kanarischen Inseln von Surf-Profis auch das "Hawaii Europas" genannt. Zu Recht: Die teils schroffen Strände und vor allem die Lage der Kanaren, im atlantischen Ozean, sorgen für optimale Surfspots. Einen besonders guten "swell" (Dünung) findet man dabei auf vier der sieben  Hauptinseln des Archipels.

Fuerteventura Die zweitgrößte Insel der Kanaren, Fuerteventura, bietet mit Corralejo und der North Shore im Norden bis Morro del Jable im Süden, menschenleere Sandstrände, zauberhafte Buchten und jede Menge sehr guter Surfsplätze.

Die Spots unterscheiden sich sehr in Riffen und Brandung, insgesamt ist Fuerteventura jedoch über das gesamte Jahr surfgeeignet. Schulen für unerfahrene Wellenreiter gibt es an den meisten Stränden. Kurse sind oftmals auch über das Hotel buchbar. Zu den bekanntesten Surfstränden gehören Bubbles, Cotillo, La Pared, Salinas, Punta Blanca und Punta del Tigre ganz im Süden der Insel. Spannend ist auch die Anfahrt. Durch den vulkanischen Ursprung des Archipels führt er zumeist über Schotterpisten durch karge felsige Landschaften.

Tipp:  Die kleine Vulkaninsel Los Lobos rund zwei Kilometer vor Corralejo entfernt, bietet auf der Südseite mit die besten Wellen der Kanaren. Die Insel kann täglich mit einem öffentlichen Boot oder einem kleinen privaten Booten besucht werden.

Lanzarote Auffallend durch schwarzen Vulkansand und grüne Kakteen, bietet Lanzarote neben kleinen Fischerdörfern viel Kunst und Architektur. Außerdem finden Wellenbegeisterte hier ein paar der bekanntesten Surfspots Europas - unter anderem El Pollon, La Santa, Golden Eye, San Juan, Arrieta, El Quemao und natürlich Caleta de Famara.

Tipp: Ein Ausflug auf die kleine Nachbarinsel Isla Graciosa lohnt sich. Hier gibt es wunderschöne, einsame Strände. Allerdings muss man dafür einen Fußmarsch - eventuell mit Brett unter dem Arm - hinlegen. Auf der Insel gibt es kaum Wege und Autos. Die Anfahrt erfolgt per Boot.

Gran Canaria Als wäre sie in zwei Hälften aufgeteilt, bietet der Süden Gran Canarias kaum Wellen. Allerdings liegen hier mit Maspalomas und Playa des Ingles die die größten Touristengebiete. Im Norden dagegen finden Surfer recht konstante Wellen. Aufpassen muss man hier allerdings auf die Bodyboarder, die in der Regel sehr zahlreich im Wasser unterwegs sind. 

Tipp: El Oasis westlich von Maspalomas bietet die besten Wellen der Insel.

Teneriffa Die landschaftlich abwechslungsreichste Insel der Kanaren ist Teneriffa. Hier kann man an schwarzen Sandstränden liegen, schneebedeckte Gipfel sehen oder durch urwaldartige Wälder wandern. Ebenso vielseitig sind auch die Wellen der Insel.  Die gängigsten Surfspots der Insel sind El Socorro, Las Americas, Punta Blanca und Igueste de San Andres.

Tipp: Vollprofis sollten einen Stopp in Bajamar einlegen. Dafür im Ort selbst weiter auf der Hauptstraße Richtung Punta de Hidalgo fahren, bis ein Aussichtspunkt zu sehen ist. Von dort lässt sich die Bucht überblicken und der Abstieg zu den Fluten antreten. 

Einige Eindrücke von den Surf-Stränden auf den Kanaren, bekommen Sie in unserer Bilderstrecke.

(anch/csi/ham)
 
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