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Die Kathedrale von Saint Denis

Paris. Unmittelbar an den Pariser Norden grenzt die Stadt Saint-Denis mit ihren rund 110.000 Einwohnern. Touristisch hat der Ort wenig zu bieten, zählt vielmehr zum Banlieue, also dem Randbezirk der Hauptstadt. Dienstleistungsunternehmen, aber auch metallverarbeitende Industrie und Automobilzulieferer sind dort angesiedelt. Mit dem Stade de France besitzt Saint-Denis das größte Stadion des Landes (rund 80.000 Zuschauer). Dort findet am 16. Juni das Spiel Deutschland-Polen statt. Sehenswürdigkeiten hat Saint-Denis wenig zu bieten. Eine Ausnahme ist die Kathedrale, eines der kulturhistorisch bedeutsamsten Gebäude des Landes. Errichtet im zwölften Jahrhundert, gilt die ehemalige Abteikirche mit ihren Spitzbögen und Kreuzrippengewölben als Wiege der Gotik. Zudem sind dort fast alle französischen Könige dort bestattet worden. Mit 70 Marmorsärgen gilt die Grabstätte als wichtigste Sammlung französischer Grabbildhauerkunst. Die Kathedrale ist wochentags von 10 bis 18.15 Uhr, Sonntags von 12 bis 18.15 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 7,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Unterwegs Die Stadt ist ans Nahverkehrsnetz von Paris angeschlossen. So kann man etwa mit der Metrolinie 13, der Straßenbahn-Linie T1 oder mit dem Zug in die Hauptstadt hineinfahren. Info Tourist Office 1, rue de la République, 93200 Saint-Denis; Tel: +33(0)1 55 870 870; Internet: gb.saint-denis-tourisme.com jis
Quelle: RP
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