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Elf Tipps für Sylt

Urlaub: Elf Tipps für Sylt
FOTO: Weber
Rund 850.000 Feriengäste zählt die Insel pro Jahr - und es werden mehr. Die Beliebtheit des Reiseziels ist ungebrochen, was auch daran liegt, dass es jenseits von "Sansibar" und Whiskymeile viele schöne Orte gibt. Die meisten mit Meerblick und direkt am Strand. Von Hans Onkelbach

Altes Bootshaus und der gesamte Lister Hafen In dem alten Gebäude aus früheren Hafen-Zeiten gibt es verschiedene Läden, vor allem aber die größte Niederlassung des Sylter Fisch-Königs Gosch. Man kann dort einkaufen, aber auch direkt essen. Draußen legen die Fähren zum dänischen Festland an, um die Ecke liegt die Gosch-Filiale, bei der die Erfolgsstory der Restaurant-Kette vor vielen Jahren mit Krabben und Fischbrötchen begann.

List, Ortsausgang Richtung Süden: "L.A. Sylt" Die sehr rustikale Holzbude firmiert offiziell als Austernrestaurant, aber es gibt auch Currywurst mit Pommes oder Chili con Carne. Auf der Karte wird vermerkt, woher das Schlachtvieh kommt, das man gerade brät, grillt, schmort. Man legt Wert darauf, die Waren aus der Region zu beziehen. Schöne Lage mit einem einmaligen Blick auf einen kleinen Strand direkt am Wattenmeer. Mit ein bisschen Glück sieht man bei Flut Robben.

Ellenbogen Nur ein paar Autominuten von List entfernt liegt der sogenannte Ellenbogen. Das ist der nördlichste Bereich der Insel, mit etwas Fantasie sieht er aus wie ein Ellenbogen. Tolle Landschaft, kilometerlange Strände - auch im Winter sehr reizvoll für lange Strandspaziergänge.

"Buhne 16" Knapp vor Kampen am Weststrand. Berühmt seit den 1960er Jahren, auch wegen des benachbarten FKK-Strandes. Die Kneipe selbst ist sehr rustikal - mit Heringsstipp, Bratkartoffeln und kühlem Weißwein oder Bier aus der Flasche. Liegt in den Dünen mit Meerblick. Natürlich alles andere als ein Geheimtipp, also in der Saison sehr voll. Der Parkplatz ist etwa 15 Gehminuten entfernt, die meisten Gäste kommen über den Strand.

"La grande Plage" Das Restaurant liegt in Höhe Kampen am Weststrand. Grandioser Blick auf Strand und Meer, nur zu Fuß zu erreichen. Die Küche ist deftig-rustikal, man kann auch noch bei kühlem Wetter draußen sitzen, da Plexiglasscheiben den immer starken Wind stoppen.

"Wonnemeyer" Wie die anderen Sylter Strandbuden - rustikal, urig, offene Terrasse zum Meer, sehr locker. Direkt am Strand. Von Wenningstedt aus in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Fußgängerzone Westerland Sie ist voller Bausünden der 1960er und 1970er Jahre. Dennoch ist es reizvoll, sich dort aufzuhalten und zu flanieren. Weil es besser als Kino ist, vor dem "Café Orth" (in dem man übrigens auch übernachten kann) oder im "Café Extrablatt" zu sitzen und Leute zu gucken. Mitten drin das Sansibar-Geschäft und eine weitere Filiale von Gosch.

"Pius Weinbar" und "Bier und Brot" in Keitum Der Ort liegt immer noch ein bisschen abseits vom großen Rummel in Westerland und Kampen, sieht in Teilen wie aus einem friesischen Bilderbuch aus, die genannten Kneipen sind klein und gemütlich. Das Wattenmeer ist nahe.

"Severins Landhaus" Wer mit dem Autoreisezug von Niebüll nach Sylt fährt, sieht als erstes rechts auf der Insel einen riesigen Funkmast und dahinter ein großes, auf einem Hügel liegendes Haus - das ist das Severins. Neuerdings ein eher elegantes Restaurant, die Terrasse bietet einen atemberaubenden Blick übers Wattenmeer. Nachmittags ist Kuchenzeit - man wählt von riesigen Blechen. Ausgerechnet die Donauwellen (auf Sylt!) sind besonders empfehlenswert.

"Samoa" bei Rantum Warum der Laden weniger berühmt ist als die nur zwei Kilometer entfernte Sansibar, muss jeder selbst entscheiden. Auf jeden Fall lohnt es sich, den Test zu machen.

"Fischbude" und "Sylt Crepes" am Hafen von Hörnum Der kleine Hafen ist keinesfalls romantisch, denn dort wird noch richtig gearbeitet. In den benachbarten Kneipen isst man gut, preiswert und guckt dabei aufs Meer. Wer mehr Geld ausgeben will (und kann), geht zum Hotel Budersand und von dort die lange Treppe hoch zum Restaurant "Strönholt". Es gehört zum Budersand, liegt auf einer hohen Düne und bietet einen großartigen Blick aufs Meer und die Südspitze Sylts.

Quelle: RP
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