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Urlaub in Spanien
Ronda - die romantischste Stadt Andalusiens

Ronda - Das Juwel Andalusiens
Ronda - Das Juwel Andalusiens FOTO: Shutterstock.com/ Fesus Robert
Düsseldorf . Ronda, auch "Weißes Dorf" genannt,  gehört zu den ältesten Städten Spaniens, und ragt in 120 Metern Höhe über die Schlucht "El Tajo". Gegründet im neunten Jahrhundert vor Christus begeistern ihre alten Ruinen bis heute die Besucher. 

Ronda liegt in den Bergen Andalusiens im nordwestlichsten Teil der Provinz Malaga. Durch die Stadt fließt der kleine Fluss Guadalevin und teilt sie in zwei Gebiete: die Altstadt "La Ciudad" und das moderne Viertel "El Mercadillo", was übersetzt etwa Marktstadtviertel bedeutet. Verbunden werden diese beiden Stadtteile durch die "neue Brücke" ("Puente Nuevo"), eines der Wahrzeichen der Stadt.

Das Flussbett des Guadalevin besteht aus einem tief eingeschnittenen Steilhang mit einer Höhe von hundert Metern. Rondas spektakuläre Lage auf den steil abfallenden Felsen der Schlucht machen es zu einem beliebten Besichtigungsziel.

Besonders schön anzusehen ist auch die Altstadt von Ronda mit ihren engen, verwinkelten kleinen Gassen. Sie stammt aus der Zeit der Mauren, zu der die Stadt ein wichtiges und reiches Handelszentrum war. Außerdem gilt Ronda als die Wiege des Stierkampfes.

Schon im 16. Jahrhundert wurde die Reitschule "Real Maestranza de Ronda gegründet". Dort wurden die ersten Stierkämpfe ausgetragen. Die heutige Stierkampfarena von Ronda, der "Plaza de Toros", ist eine der bekanntesten, ältesten und größten Arenen dieser Art und ebenfalls ein Wahrzeichen der Stadt. Mehrere Familien aus Ronda stellten über Jahrzehnte die besten Stierkämpfer.

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