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Inselparadies Palau
Besucher müssen "Umwelt-Gelöbnis" unterzeichnen

Inselparadies Palau
Inselparadies Palau FOTO: dpa, sir
Koror . Besucher von Palau müssen künftig versprechen, die Umwelt des pazifischen Insel-Kleinstaats zu schonen. Bei der Einreise bekommen sie dafür einen speziellen Stempel in ihren Pass.

Wer nahe den Philippinen nach Palau reisen will, muss künftig das "Palau-Gelöbnis" unterzeichnen. Die Insel, umgeben von kristallklarem Wasser und intakten Korallenriffen, gilt als eines der besten Taucherziele weltweit - und kämpft mit den Folgen von immer mehr Touristen.

"Ich gelobe als Euer Gast, dass ich Eure schöne Insel schütze und erhalte", heißt es im "Palau-Gelöbnis". Die Touristen schwören mit ihrer Unterschrift, vorsichtig aufzutreten, sich höflich zu benehmen und die Insel und die Unterwasserwelt aufmerksam zu erkunden.

Bei der Formulierung halfen Schulkinder - Präsident Tommy Remengesau sagte, das Gelöbnis solle helfen, die Umwelt für künftige Generationen zu bewahren. Für die Bewohner von Palau hänge das Überleben vom Umweltschutz ab, "und wenn wir unser schönes Land wegen verschlechterter Umweltbedingungen verlieren, dann werden wir die letzte Generation sein, die seine Schönheit und seine Artenvielfalt genießt".

Nach Palau kommen mittlerweile jährlich fast 150.000 Touristen, 70 Prozent mehr als noch 2010, die meisten aus China. Einwohner hat die Insel nur 20.000. Sie sind empört über manche Verhaltensweisen der Besucher - etwa, wenn sie Schildkröten fangen, um mit ihnen Selfies zu machen, auf Riffen herumtrampeln oder Müll am Strand liegen lassen.

(ham/AFP)
 
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