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"Leeberghof" am Tegernsee
Zur Teestunde in die "Shanti-Lounge"

Bayerisches Idyll am Tegernsee
Bayerisches Idyll am Tegernsee FOTO: Tegernseer Tal Tourismus GmbH
Düsseldorf (RP). Die Bettwäsche ist natürlich blau-weiß kariert, Tisch und Stühle sind aus dunklem Holz, die Zimmer heißen "Edelweiß", "Sissi's Loge" oder "Almenrausch". Genau: Wir sind in Bayern. Im tiefsten Bayern sogar, ganz im Süden. Von Anke Kronemeyer

Direkt am Tegernsee liegt das Hotel "Leeberghof", das gleich mit mehreren Vorzügen punkten kann. An erster Stelle: die Aussicht auf den See. Die lohnt von früh morgens bis zum späten Abend. Egal bei welchem Wetter: Der Blick ist grandios. Es ist die Mischung aus Wasser, Grün und Bergpanorama, die nie langweilig wird.

Im "Leeberghof" kann man diesen Blick aus den Zimmern, aber vor allem aus der legendären "Sassa-Bar" genießen. Dort im Sommer abends zu sitzen, draußen ein Glas Wein zu genießen und über den erleuchteten Tegernsee zu gucken, ist ein tolles Erlebnis.

Auch im Winter ist der Tegernsee ein beliebtes Reiseziel: wegen der Möglichkeit, im Schnee zu spazieren, mit der Kutsche von einem zum anderen Ort zu fahren oder einfach wegen der tollen Luft. Im "Leeberghof" heißt das Team von Helmut Huber und Birgit Walch die Gäste willkommen. Huber ist Gastronom alter Schule: Er war einmal Wirt am Münchner Nockherberg und gilt als heimlicher "Trainer" von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, wenn der beim Oktoberfest das erste Fass anstechen soll. Das kann Huber offenbar besser.

Kein Stein blieb auf dem anderen

Vor elf Jahren übernahm der Gastro-Experte das aus dem Jahr 1860 stammende Hotel am Tegernsee und baute es komplett um. Kein Stein blieb auf dem anderen, nur eine Wand mit historischer Inschrift blieb stehen. Es gibt sechs Doppelzimmer, zwei Einzelzimmer und sieben Suiten. Jeder Raum ist individuell nach einem Thema eingerichtet.

Die Küche im "Leeberghof" ist geprägt von regionalen Gerichten. Dazu gehören bayerische Schmankerl ebenso wie der Fisch aus dem See vor der Haustür. Marmelade wird in der Küche selbst gekocht, die Kräuter wachsen im eigenen Garten. Die Wellness-Abteilung "Shanti-Lounge" hat sich auf Ayurveda spezialisiert. Etwas ganz Besonderes ist die Teestunde. Sie wird von einer Teemeisterin zelebriert, die kenntnisreich erklärt, wie welcher Tee wirkt und wie lange er zum optimalen Genuss ziehen muss.

Vom "Leeberghof" aus bietet sich der Tegernsee mit vielen Freizeitmöglichkeiten für Ausflüge an: München ist 50 Kilometer entfernt, man kann Schiffsausflüge unternehmen, im klaren Wasser baden, endlos spazieren gehen oder einfach nur entlang der schicken Läden in Tegernsee bummeln.

Zwei gastronomische Adressen sollten die Besucher auf keinen Fall auslassen: Einen Abstecher in die "Ostiner Stuben" nach Ostin, um dort bayerische Tapas zu probieren und ins "Bräustüberl" in Tegernsee. Eine Gaststätte mit einer solchen Tradition und so witzigen Gästen findet man so schnell nicht wieder.

Quelle: RP
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