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Mit dem Rucksack um die Welt
Hypnotisierend: Iguazu-Wasserfälle
Faszinierendes Voodoo-Ritual am Wasserfall
Faszinierendes Voodoo-Ritual am Wasserfall FOTO: AP
Düsseldorf. Zurück in Buenos Aires zu sein ist ein seltsames Gefühl, allerdings kein schlechtes. Im Gegenteil. Man kennt sich so ein bisschen aus, weiß, wie man am einfachsten zu einem tatsächlich guten Hostel kommt und auch, wo es die wahrscheinlich besten, zumindest aber sehr, sehr gute Empanadas gibt. Von Christian Spolders

Südamerika-Kenner empfehlen neben dem Besuch diverser Großstädte vor allem einen Ausflug nach Iguazu. Der Fluss bildet an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien einige der größten und schönsten Wasserfälle der Welt. Die Anreise von Buenos Aires her ist praktisch: Über Nacht fährt ein Bus die 16 Stunden lange Tour. Wer einen guten Schlaf hat, der fläzt sich gemütlich in einen der tiefen Sitze, schaut sich abends und morgens englischsprachige Filmchen auf den Bordfernsehern an und schläft den Rest der Nacht.

In Port Iguazu, dem Dorf am Rande der Wasserfälle, gibt es nicht viel zu sehen: Mit Busbahnhof, Hotels und Bars ist die Stadt voll auf Touristen ausgerichtet. Die haben keine andere Wahl, als dem schlechten Wetter zu trotzen und sich die 20 großen und mehr als 250 kleinen Wasserfälle anzuschauen. Nass wird man dabei nicht nur von oben, sondern auch von unten, hinten und vorne, rechts und links – von allen Seiten spritzt Gischt von den Felswänden auf die Wege durch das Labyrinth der "Cataratas".

Und spätestens am "Teufelsschlund", der Hauptattraktion, ist der letzte Besucher durchnässt. Mit einer Breite von gut 150 Metern macht der Eingang der Schlucht den U-förmigen "Garganta del Diablo" zum größten der Wasserfälle. Den unteren Fluss kann man gar nicht sehen, seinen Blick von den Unmengen Wasser, die die Schlucht hinunterstürzen, kaum abwenden und sich gegen den ohrenbetäubenden Lärm schlecht wehren. Iguazu – ich bin wie hypnotisiert.

Quelle: RP/chk
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