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Keuzfahrtreederei Aida
Riesenschiff "Aidaprima" in Betrieb genommen

Das sind die neuen Kreuzfahrtschiffe 2016
Das sind die neuen Kreuzfahrtschiffe 2016 FOTO: dpa, zeh
Rostock. Die deutsche Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat im japanischen Nagasaki ihr neues Flaggschiff in Betrieb genommen. Die 300 Meter lange "Aidaprima" sei das elfte Schiff des Unternehmens und der erste Typ einer neuen Generation.

Das teilte Aida in Rostock mit. Sie beherberge unter anderem 1643 Gästekabinen sowie zwölf Restaurants und 18 Bars. Offiziell getauft werden soll das Schiff Anfang Mai während des Hafengeburtstags in Hamburg.

Aida Cruises will bis 2020 ihre Flotte um vier Schiffe vergrößern und ihre Kapazitäten damit nach eigenen Angaben verdoppeln. Neben der "Aidaprima" und einem baugleichen Schwesterschiff hat Aida zwei weitere Schiffe in Auftrag gegeben, die 2019 und 2020 ausgeliefert werden sollen. Der Markt für Kreuzfahrttourismus boomt auch in Deutschland.

Die bei Mitsubishi Heavy Industries in Nagasaki gebaute "Aidaprima" soll ganzjährig von Deutschland aus zu Kreuzfahrten starten. Aus Umweltschutzgesichtspunkten erhielt sie unter anderem einen Spezialmotor, der außer Marinediesel auch Flüssigerdgas verbrennen kann. Damit kann das Schiff während der Hafenliegezeit Strom für seinen Bordbetrieb auf sauberere Weise erzeugen, sofern vor Ort die nötige Infrastruktur vorhanden ist.

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Angesichts strenger werdender Emissionsvorgaben ist Flüssigerdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) ein großes Thema in der Schifffahrt, speziell die Kreuzfahrtbranche sah sich in den vergangenen Jahren scharfer öffentlicher Kritik an der von ihren Riesenschiffen ausgehenden Umweltverschmutzung ausgesetzt. Aida zufolge sollen die beiden Schiffe der nächsten Generation für 2019 und 2020 bereits ganz mit Flüssigerdgas betrieben werden.

Daneben setzen Reedereien auch auf weitere Neuerungen wie Abgasreinigungssysteme. Die "Aidaprima" ist darüber hinaus mit einer neuartigen Technologie ausgestattet, die den Rumpf unter Wasser permanent mit einem Teppich aus Luftblasen umgibt. Das senkt den Widerstand und soll den Treibstoffverbrauch laut Reederei um sieben Prozent verringern.

(AFP)
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