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Cádiz
Máxima tauft das königliche Kreuzfahrtschiff

Cádiz. Die "Koningsdam" sticht Ende Mai in See. An Bord gibt es Koch-Kurse, eine Wein-Bar und ein niederländisches Café.

Wenn das neue Flaggschiff von Holland America Line, die "Koningsdam", am 21. Mai in Rotterdam getauft wird, ist niemand Geringeres als Königin Maxima Taufpatin. Doch was bietet das Schiff außer königlichem Glanz?

Auf was für ein Design muss ich mich einstellen? Für Holland America Line ist die "Koningsdam" ein Quantensprung. Die bisherigen Schiffe waren eher klassisch gehalten: mit viel dunklem Holz, klassischen Gemälden. Das hat sich gewandelt. Auf der "Koningsdam" finden sich zwar immer noch edle Materialien, alles wirkt aber deutlich moderner, bei den Farben dominieren Grautöne, an den Wänden hängen moderne Kunstwerke.

Wird es mir an Bord langweilig? Wer auf einem Kreuzfahrtschiff Autoscooter, Wasserrutschen oder einen Hochseilgarten braucht, ist auf der "Koningsdam" und bei Holland America nicht an der richtigen Stelle. Langweilig muss es dennoch nicht werden. Die Unterhaltung ist eine Spur leiser: Dazu gehören Livemusik und Shows, Kochschule, Computerkurse, Fitnessbereich sowie zwei große Swimmingpools. Außerdem gibt es ein Promenadendeck, das seinen Namen verdient und einmal komplett um das Schiff herum führt. Und die Weinbar "The Blend". Dort werden die Passagiere zu Winzern.

Was gibt es zu essen? Viel - was auf einem Kreuzfahrtschiff niemanden überraschen dürfte. Zehn Restaurants gibt es auf dem Schiff: Im Reisepreis eingeschlossen ist das Hauptrestaurant "The Dining Room", das sich mit einem spektakulären Design über zwei Decks am Heck erstreckt, das Büfettrestaurant "Lido Market" mit thematischen Stationen, der Burgerbrater "Dive-In", die Pizzastation "New York Deli & Pizza" und mit dem "Grand Dutch Café" erstmals ein niederländisches Bistro. Neu an Bord ist das "Culinary Arts Center". Tagsüber finden dort Kochkurse statt, abends werden Gerichte vor den Augen der Passagiere zubereitet.

Wo kann ich mit der "Koningsdam" fahren? Zunächst ist das neue Schiff in Europa unterwegs. Für den Rest der Sommersaison wird Amsterdam der Heimathafen, bevor es im Winter in die Karibik geht.

Für wen eignet sich das Schiff? Das Publikum kommt vor allem aus den Niederlanden, Großbritannien, Australien und natürlich den USA. Dementsprechend ist die Bordsprache meist Englisch.

(dpa)
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