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Deutsche Bahn
Was sich mit dem Fahrplanwechsel ändert

Deutsche Bahn: Was sich mit dem Fahrplanwechsel ändert
Ein ICE fährt auf der neuen Trasse zwischen Berlin und München. FOTO: Reuters/Ralph Orlowski
Frankfurt/Main. Ab Sonntag müssen sich die Bahnkunden auf zahlreiche Änderungen einstellen. Mit dem alljährlichen Fahrplanwechsel erhöht die Deutsche Bahn wieder die Preise. Die wichtigsten Veränderungen im Überblick.
  • Preise

Die Flexpreise steigen in der 2. Klasse um durchschnittlich 1,9 Prozent, in der 1. Klasse um durchschnittlich 2,9 Prozent. Auch bei den Streckenzeitkarten und der Bahncard 100 steigen die Preise um durchschnittlich 1,9 Prozent.

Dagegen bleiben die Preise für die BahnCard 25 und 50 unverändert. Auch bei den Sparpreisen und Reservierungsgebühren ändert die Bahn nichts.

Mit der BahnCard 50 bekommen Käufer von Sparpreistickets künftig auch 25 Prozent Rabatt auf die An- und Weiterreise im Nahverkehr. Bislang galten die 25 Prozent nur für reine Fernverkehrstickets.

  • Schnellfahrtstrecke Berlin-München

Mit der Eröffnung der neuen Vorzeigestrecke der Bahn verkürzt sich die Reisezeit zwischen der Bundeshauptstadt und der bayerischen Landeshauptstadt auf weniger als vier Stunden. Damit will die Bahn den Fluglinien Konkurrenz machen. Ein Flexpreisticket kostet für diese Strecke 132 Euro.

  • Fahrplanänderungen

Die Bahn stellt etwa ein Drittel ihrer ICE- und IC-Fahrpläne um, besonders im Osten und Süden Deutschlands. Erfurt wird zum neuen Knotenbahnhof für ICE, Coburg bekommt eine ICE-Direktanbindung und Halle deutlich mehr Verbindungen. Zwischen Berlin und Frankfurt am Main wird es mehr Züge geben. Von Leipzig und Erfurt kommen die Reisenden in Zukunft direkt nach Mannheim und Stuttgart.

Insgesamt sollen laut Bahn 17 Millionen Menschen entlang der Schnellfahrstrecke von kürzeren Reisezeiten und neuen Direktverbindungen profitieren. In Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern sollen viele Nahverkehrslinien mit den neuen Verbindungen im Fernverkehr verknüpft werden.

  • Per Zug in den Urlaub

Durch die neue Schnellstrecke kommen Norddeutsche schneller in die Alpen und Bayern schneller an die Ostsee. Außerdem können Reisende in Zukunft direkt ab Frankfurt am Main nach Mailand fahren, und aus Köln und Düsseldorf kommen sie einmal täglich ohne Umsteigen nach Luxemburg.

  • Neues Flagschiff

Der ICE 4 startet mit fünf Fahrzeugen seinen Regelbetrieb. Er wird zuerst auf den Strecken Hamburg - München und Hamburg - Stuttgart eingesetzt. Das neue Flaggschiff hat nach Bahnangaben komfortablere Sitze, mehr Gepäckstauraum sowie acht reservierungspflichtige Fahrradstellplätze. Außerdem soll das WLAN stabiler sein.

(ate/afp)
 
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