| 16.09 Uhr

Baden verboten
Holland: Invasion von Meeresleuchttierchen

Küste in Holland: Badeverbot in Nordsee nach Meeresleuchttierchen-Invasion
An den Stränden in Holland wird vor den Meeresleuchttierchen gewarnt. FOTO: dpa, bjw
Den Haag. Nach einer Invasion von Meeresleuchttierchen ist an mehreren Stränden der holländischen Küste ein Badeverbot verhängt worden. Niederländische Medien nennen die leuchtenden Schwärme "Rode Gloed" (Rote Glut). 

Das Verbot in Scheveningen, dem großen Badevorort von Den Haag, wurde bereits am Montagnachmittag wieder aufgehoben, teilte die Rettungsschwimmer-Brigade mit. An den auch bei deutschen Urlaubern beliebten Stränden in Wassenaar und Katwijk wehte die rote Warnflagge dagegen noch.

Die in Schwärmen auftretenden rötlich leuchtenden Mikroorganismen seien zwar nicht giftig, könnten aber Irritation der Haut und der Atemwege verursachen, warnte ein Sprecher des Umweltministeriums. "Es erscheint uns darum besser, wenn Menschen nicht ins Wasser gehen."

Meeresleuchttierchen (Noctiluca scintillans) sind Einzeller, die sich vor allen von Plankton ernähren und die Fähigkeit besitzen, Licht zu erzeugen. Niederländische Medien nannten die leuchtenden Schwärme "Rode Gloed" (Rote Glut).

Die Mikroorganismen treten an der Nordseeküste in den warmen Monaten immer wieder in großen Schwärmen auf. Sie verschwinden aber meist nach kurzer Zeit. 

Bericht von NOS.nl

(dpa)
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