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Mallorca
Polizei verstärkt Kampf gegen Sauftourismus

Polizei verstärkt Kampf gegen Sauftourismus auf Mallorca
Urlauber bekommen meist eine Verwarnung FOTO: dpa, jst fdt hpl
Palma de Mallorca. Die Polizei auf der spanischen Ferieninsel Mallorca geht nach eigenen Angaben verstärkt gegen Sauftourismus und Partylärm vor. Urlauber müssen aber nur wenig befürchten.

Im Strandgebiet an der Playa de Palma seien in einer Woche 163 Bußgeldbescheide ausgestellt worden, teilten Polizeichef José Antonio Bravo und Palmas Bürgermeister José Hila mit. Die verhängten Bußgelder in der Gegend um den "Ballermann" betragen zwischen 1500 und 3000 Euro.

Neben übermäßig trinkenden oder zu laut feiernden Urlaubern würden auch fliegende Händler und Hütchenspieler im Rahmen der verstärkten Polizeikontrollen mit Bußgeldern belegt. Der Bürgermeister der Inselhauptstadt betonte, dass Sauftouristen an der Playa de Palma nicht mehr erwünscht seien.

Die Polizei gehe jedoch nicht gegen einzelne Urlauber vor, die Alkohol tränken, sondern gegen die Teilnehmer ausufernder Trinkgelage. Hila bat die Tourismusbranche um Unterstützung im Kampf gegen die Alkoholexzesse in der deutschen Urlauberhochburg. "Bitte bringt uns keine Touristen, die nur für Ärger sorgen", sagte er.

Wer an der Strandpromenade rund um den "Ballermann" unterwegs ist, bekommt von dem angekündigten harten Vorgehen allerdings nur wenig mit. Am Strand wird weiterhin ausgiebig getrunken - allerdings größtenteils Dosenbier oder Wodka aus Plastikflaschen. Urlauber berichten, die Polizei spreche häufig nur Verwarnungen aus.

(crwo/dpa)
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