Urlaub in den Tropen
Das sind die gefährlichsten Meeresbewohner

Gefährliche Meerestiere, die Sie kennen sollten
Gefährliche Meerestiere, die Sie kennen sollten FOTO: Shutterstock/ CSstyle
Düsseldorf. Der Sprung ins Meer gehört zu den schönsten Ereignissen für jeden Urlauber - doch in den blauen Tiefen lauern Wesen, die dem Menschen unangenehm werden können: Quallen, Haie, Seeigel - wir zeigen vor welchen Meeresbewohnern Sie sich in Acht nehmen sollten.

Steinfisch Nicht sonderlich bekannt, aber zu den giftigsten Tieren im Meer gehören die sogenannten Steinfische. Ihre toxische Substanz befindet sich in den 13 Giftstacheln auf dem Rücken. Das Tückische: Der Steinfisch kann sich so gut tarnen, dass er regelrecht mit seiner Umgebung verschmilzt. So ist er für Schnorchler und Taucher nur sehr schwer zu erkennen.

Gefahr: Der Stachel der Steinfische ist sehr robust und kann sogar Taucherschuhe durchbohren. Bei Kontakt mit der Haut wird ein Gift injiziert, das sofort starke Schmerzen am ganzen Körper verursacht. Es kommt zu Blutdruckabfall, Kammerflimmern und lebensgefährlichen Lähmungen. Wer gestochen wird, muss  sofort in ärztliche Behandlung.

So behandeln Sie Quallenstiche FOTO: ddp

Quallen Glibberige Tiere mit teils meterlangen Tentakeln - das sind Quallen auch Medusen genannt. Obwohl sie aus rund 99 Prozent Wasser bestehen, können einige Exemplare ein äußerst starkes Gift absondern, das beim Menschen zu Lähmungserscheinungen bis zum Atemstillstand führt.

Gefahr Allen Quallen gemeinsam ist, dass sie ihr Gift durch sogenannte Nesselkapseln entlassen. Unterschiedlich ist die Intensität der Substanz. In Nord- und Ostsee ist vor allem die Feuerqualle anzutreffen. Ihre Berührung kann zu Rötungen und starkem Brennen auf der Haut führen. Die giftigste aller Quallen ist die sogenannte Seewespe. Sie kommt hauptsächlich im Pazifik vor. Ihr Gift frisst sich durch sämtliche Hautschichten, zerstört die Nervenbahnen und durchlöchert die Membran der Blutkörperchen, wodurch es zu Herzstillstand kommen kann.

Haiangriffe: Das ist zu tun FOTO: shutterstock/Mogens Trolle

Haie sind die wohl gefürchtetsten Meeresbewohner. Tatsächlich ist ihr Ruf jedoch schlechter als nötig. Denn sie sind zwar Jäger, zugleich jedoch äußerst scheu.

Gefahr Haie können Menschen nicht identifizieren. Es kann deshalb sein, dass sie sich nähern, um auszukundschaften worum es sich bei dem "Ding" im Wasser handelt. Gefährlich wird es, wenn Menschen versuchen weg zuschwimmen. Der Hai ist schneller, und interpretiert den Schwimmer somit wahrscheinlich als Beute.

Wer lebt im Meer? Faszinierende Unterwasserwelt FOTO: AFP

Muränen Mit ihren kleinen Augen, großen Mäulern und der grau-braunen Haut  sehen Muränen recht furchteinflößend aus. Die größten Exemplare, die Riesen-Muränen, können 2,5 Meter lang werden. Da ihnen die Kiemendeckel und Flossen fehlen, erinnern sie Betrachter an Schlangen. Tatsächlich gehören sie jedoch zu den aalartigen Knochenfischen. Muränen kommen hauptsächlich in tropischen und subtropischen Meeren vor.

Gefahr Giftig sind die Tiere nicht, aber sie können zuschnappen. Unvorsichtig sollte man sich ihnen deswegen besser nicht nähern. Übrigens: Kleinere Muränen verstecken sich durchaus auch in Korallenriffen und schnappen zu, wenn sich ein Taucher daran festhält. Ihre Bisse sind jedoch ungefährlich und können durch den Taucheranzug, keinen Schaden anrichten.

Welche Meeresbewohner Sie kennen sollten, erfahren Sie in unserer Bilderstrecke.

(ham)
 
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