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Herbstausflug
Die beste Vorbereitung für das Campen im Herbst

Die zehn beliebtesten Wanderregionen im Herbst
Die zehn beliebtesten Wanderregionen im Herbst FOTO: holidaycheck.de
Düsseldorf . Nicht nur im Sommer kann man im Zelt die Natur genießen, auch der Herbst bietet mit seinem rot-goldenen Blätterkleid wundervolle Aussichten und schöne Abende beim Campen. Wie Sie sich perfekt auf das Outdoor-Erlebnis vorbereiten, lesen Sie hier. Von Cedrik Kehnen

Im Herbst sind die meisten Campingplätze nicht so voll wie im Sommer. Wer nicht gerade auf großen Trubel steht, hat damit einen großen Vorteil, denn die Preise sind etwas günstiger. Gut abgewägt werden sollte aber die Art von Campingplatz, auf der das Zelt aufgeschlagen werden soll: Von Naturanlagen mit Feuerstelle bis hin zu riesigen Campingplätzen mit eigenem Supermarkt gibt es viele Wahlmöglichkeiten.

Die richtige Campingkleidung

Bei der Bekleidung im Herbst gilt hauptsächlich: wind- und wasserfest. Auch sollte man viel wärmende Kleidung für kalte Abende und Nächte mitnehmen. Außerdem gilt: Unbedingt eine Mütze einpacken! Die meiste Köperwärme geht, gerade beim Schlafen, über den Kopf verloren. Eine Extralage Wechselsachen wirkt außerdem Wunder, falls viel Regen fällt und die Bekleidung oft nass wird.

Weil Campingplätze nicht unbedingt immer eine Waschmaschine haben, eignet sich Fleece besonders gut. Der Stoff ist sehr leicht, wärmend und trocknet schnell. Jedoch sollte nicht nur für schlechtes Wetter gepackt werden, denn auch zwischen September und November kann es wärmere Tage geben. Sonnencreme und ein paar T-Shirts dürfen deshalb im Gepäck nicht fehlen. Gut eignet sich auch eine Trekkinghose, deren Beine per Reissverschluss an- oder abmontiert werden können.

Zelturlaub: Die schönsten Ausblicke

Das ideale Zelt

Bei der Wahl des richtigen Zeltes gelten folgende Kriterien: Es muss leicht aufbaubar und wasserdicht sein, vor allem aber genug Platz bieten. Zudem sollte die Wassersäule (also die Höhe des Wasserdrucks, den das Außenmaterial der Zeltwand und der Zeltboden aushalten) mindestens 5.000 Millimeter betragen, um ausreichend Schutz vor Regen zu bieten. Ab 8.000 Millimeter hält das Zelt sogar heftige und andauernde Regenschauer aus. Ein Tunnelzelt bietet viel Platz bei wenig Gewicht und ist ideal für Kurztrips mit wenig Gepäck. Kuppelzelte sind kleiner, jedoch standfester bei Wind. Für Familien eignen sich dagegen solche Zelte besonders gut, die mit getrennten Schlafkabinen und einem Vorraum ausgestattet sind.

Die Inneneinrichtung

Im Zelt ist zunächst eine Isomatte als Schlafunterlage unerlässlich, da die meiste Kälte vom Boden aufsteigt. Aus diesem Grund sollte man, je nach Kälte, möglichst viel zwischen den Körper und den Boden bringen, um nicht zu unterkühlen. Das kann eine zusätzliche Decke oder auch eine zweite Isomatte sein. Unverzichtbar und gut ausgesucht sollte außerdem der Schlafsack sein. Die gibt es in verschiedenen Varianten, speziell für sommerliche und eher winterliche Temperaturen. Am besten lässt man sich beim Kauf beraten, denn die Anschaffung kann durchaus kostenintensiv sein. Es klingt seltsam, tatsächlich ist die Art wie man sich in einen Schlafsack bettet jedoch wichtig für seine Wirkung. Nur wer sich mit wenig Kleidung und inklusive der Füße in den Cocon legt, bekommt wirklich seine gesamte Wärme ab. Dicke Socken heizen zusätzlich ein.

ADAC: Das sind die besten Campingplätze in Deutschland FOTO: Shutterstock.com/ kosmos111

Kinder und Babys beim Zelten

Für Babys gibt es sogar spezielle Babyschlafsäcke. Kleinkinder und Babys sollten abends zusätzlich immer eine Mütze tragen. Bei etwas älteren Kindern kann ein "Isomatten-Lager" aufgebaut werden, dass mit einem Spannbetttuch überzogen ist. So rutscht keiner von den wärmenden Matten.

Der Gesundheitszustand vor dem Campen

Nicht nur die Ausstattung muss stimmen, sondern auch das eigene Wohlbefinden. Krank macht zelten keinen Spaß und die kalten Nächte tun dem Körper nicht gerade gut. Um sich aber auch während des Campings gut zu fühlen, sollte man immer früh schlafen gehen, damit keine Müdigkeit aufkommt. Denn wenn man müde ist, friert der Körper schneller.

Verpflegung und Grundausstattung

Taschenlampen oder Stirnlampen sind unbedingt nötig. Egal ob nächtlicher Gang zur Toilette oder andere abendliche Ausflüge, die Taschenlampe ist der beste Freund, wenn es dunkel wird. Eventuell sollte auch ein Klapptisch und Klappstühle mitgebracht werden, falls keine zur Verfügung stehen. Zu trinken sollte es immer warme Getränke wie Tee aus der Thermoskanne geben, um den Körper von innen zu wärmen. Das gilt auch nachts. Zudem ist eine warme Mahlzeit am Abebnd zu empfehlen, denn wer hungrig ins Bett geht, friert schneller.

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