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Aktivurlaub
Die besten Tipps fürs Wandern in der Schweiz

Die schönsten Wanderwege der Schweiz
Die schönsten Wanderwege der Schweiz FOTO: Schweiz Tourismus
Düsseldorf. In der Schweiz gibt es eines der besten Wanderwegnetze der Welt. Sattes Grün, stattliche Bergwipfel, deftiges Essen und Strecken für Groß und Klein machen das Land zum Paradies für Läufer. Wir stellen die besten Wege vor. Von Marie Jansen

Ein Wanderurlaub in der Schweiz kann eine tolle Alternative zum Strandurlaub sein. Vor allem die frische Luft und die Bewegung in der Natur erholen Körper, Geist und Seele. Wer nicht weit reisen möchte findet in den nahegelegenen Ländern wie den Niederlanden, Österreich oder eben der Schweiz gute Möglichkeiten um vom Alltagsstress abzuschalten.

Vor allem in den Alpenregionen der Schweiz ist die Luft klar und gesund. Die Begebenheit der Landschaften variiert zwischen Seen, Wäldern, Schluchten und Weinbergen und bietet somit viel Sehenswertes. In den Bergtälern bieten kleine Städte eine schöne Abwechslung und laden zu gemütlichen Pausen ein.

"Trans Swiss" - Einmal durch die ganze Schweiz

Der seit 2001 eingeweihte 'Trans Swiss Trail' ist der erste voll erschlossene Fernwanderweg für Touristen. In insgesamt 31 Routen kann man von Norden nach Süden die ganze Schweiz auskundschaften. Auf der Route befinden sich zahlreiche Hotels und Rasttätten. Einmal pro Kilometer weist eine Infotafel den Weg. 

Während der insgesamt 512 Kilometer langen Strecke, lernt man verschiedene Kulturen, Landschaften und Sehenswürdigkeiten kennen. Wer nicht so viel Zeit mitbringt, kann auch einzelne Etappen des Weges erwandern. Die Route von Laupen über Thörishaus bis Bern beispielsweise, beträgt 24 Kilometer. Am Ende der Strecke wartet dann als Höhepunkt die Stadt Bern auf Wanderer.  

Anfänger und Fortgeschrittene

Besonders weil die Schweiz verschiedene Schwoerigkeitsgrade - aber immer einen guten Ausblick bietet - sind ihre Wege so beliebt. Einsteiger können beispielsweise rund um den Genfersee geruhsam wandern. Auf dieser Route kann man sich immer wieder im See abkühlen und eines der unzähligen Strandbäder besuchen.

Ein schwierigeres Wanderterrain befindet sich dagegen im Naturpark Solothurn. Körperliche Fitness sollte man hier unbedingt mitbringen, denn vom leichten Klettern bis zum Krackseln durch Schluchten auf allen Vieren ist hier alles gefragt.

Die richtige Kleidung

Durch die bergige Landschaft der Schweiz kann das Wetter allerdings ziemlich schnell umschlagen. Der Zwiebellook bietet sich deshalb an. So kann je nach Wetter eine Schicht aus und wieder angezogen werden. Übermäßiges Schwitzen oder Durchnässen bei Regen bleiben aus.

Auch ein festes Schuhwerk gehört zum Muss für alle Wandersleute. Je nach körperlicher Kondition können außerdem Wanderstöcke sinnvoll sein. In Trekkingläden gibt es Plastikwasserflaschen, die man an den Gürtel schnallen kann. So wird zusätzliches Gewicht vermieden, und der Flüssigkeitshaushalt kann jeder Zeit ausgeglichen werden.

Richtig vorbereiten

Bevor es los geht, empfiehlt es sich alle Strecken und Tagestripps gut zu planen. Wanderer sollten auch die Pausen mit einrechnen. Am besten kennzeichnen die Sportler alle Strecken auf einer Karte und informieren sich jeden Morgen über das Wetter. Wenn es in Strömen regnet, sollte man lieber ein nahegelegenes Dorf auskundschaften und auf die nächsten Sonnenstrahlen warten. Die idealsten Jahreszeiten zum Wandern sind Herbst und der Spätsommer. Dann sind die Temperaturen nicht zu hoch und nicht zu niedrig - das beste Klima also um körperlich aktiv zu sein.

(anch/das)
 
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