| 16.09 Uhr

Mit dem Rucksack um die Welt
Schnorcheln statt Bergsteigen

Traumsafaris durch Afrika
Traumsafaris durch Afrika FOTO: Karl Wilhelm Berger, Iwanowski Reisebuchverlag
Düsseldorf. Es hat nicht sollen sein. Die Spitze des Kilimanjaro war eines der ganz großen, da 5895 Meter hoch gelegenen Ziele der Reise. Doch da das günstigste Angebot immer noch im vierstelligen Dollar-Bereich war, muss der höchste Punkt und der Schnee Afrikas warten bis mehr Geld zur Verfügung steht. Von Christian Spolders

Immerhin bis zum Tor des Kilimanjaro-Nationalparks in Marangu hat es aber gereicht. Und auch da gibt es genug zu sehen: Höhlen sieben Meter unter der Erde, durch die man sich lediglich auf allen Vieren fortbewegen kann, ein Dorf der Chagga, dem größten Stamm am Südhang des Bergs, und den Kilasiya-Wasserfall, der so einsam und versteckt ist, dass sich nur eine Gruppe von drei Engländern und einem Deutschen samt ihres Führers dort stundenlang aufhalten, um sich im Schmelzwasser des Gletschers abzukühlen.

Abkühlungen könnte man auch auf Zanzibar gut gebrauchen, es gibt sie aber kaum. Selbst das Wasser rund um die Insel im Indischen Ozean ist so warm, dass die Erfrischung nur von kurzer Dauer ist. Wer viel zu tun hat, der vergisst die Hitze aber ab und an: Bei einer Tour durch die Gewürzfelder, bei einer Sonnenuntergangs-Bootstour auf einem Dhow (einem auf Zanzibar typischen Holzboot) oder beim Schnorcheln.

Das Mnemba-Atoll ist wohl eines der fischreichsten, das Wasser eines der türkisesten in ganz Ost-Afrika. Um einen herum tummeln sich Flöten- und Zebra-Fische, bunte Korallen und sogar eine Gruppe Delfine. Spätestens am Abend sind die Spuren der Sonne aber doch nicht mehr zu übersehen. Ich hatte noch selten einen so schlimmen Sonnenbrand.

(RP/chk)
 
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