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Stadtstaat in Südostasien
Was man in Singapur nicht verpassen sollte

Singapur - Metropole der Zukunft
Singapur - Metropole der Zukunft FOTO: leungchopan / Shutterstock.com
Am 9. August 1965 wurde Singapur endgültig unabhängig. Den 50. Nationalfeiertag zelebriert der reiche Stadtstaat besonders groß. Asien-Reisende kommen aber meist nur für einen kurzen Stopp in die Stadt. Welche Sehenswürdigkeiten sich lohnen, zeigt diese Auswahl:

Ein Swimmingpool über den Dächern Singapurs - damit lockt das Hotel Marina Bay Sands. Der höchste Hotelpool der Welt ist allerdings nur für Gäste des Hauses zugänglich, die Aussichtsplattform kann aber jeder für 23 Singapore Dollar (rund 15 Euro) betreten. Ein Tipp, um die Kosten zu umgehen: Die gleiche Aussicht hat man kostenlos von der Bar "Cé La Vi", ebenfalls zur Hotelanlage gehörend.

Direkt neben dem Hotel befinden sich die Gardens by the Bay. Die botanische Anlage ähnelt einem grünen Science-Fiction-Park mit bis zu 50 Meter hohen "Supertrees". Das sind Stahlgerüste für Farne und Kletterpflanzen, die wie riesige Bäume geformt sind. Nachts leuchten sie sogar. Den höchsten Indoor-Wasserfall verspricht das Gewächshaus Cloud Forest - noch ein Superlativ. Der Eintritt in den Park ist frei, für die Gewächshäuser muss man bezahlen.

Einen kurzen Fußweg vom Hotel Raffles entfernt trifft man auf die Haji Lane. Weitab von Singapurs "Supertrees" findet sich hier eine andere Art von Kunst. Die Gasse im muslimischen Viertel Kampong Glam ist Treffpunkt für Singapurs Szene. Hier sind die Hauswände mit bunten Graffitis bemalt. In der Haji Lane häufen sich kleine Modegeschäfte, Kunstgalerien und Cafés, die der luxuriösen Shoppingstraße Orchard Road trotzen.

Ein Entkommen aus Singapurs Trubel bieten die klassischen Botanischen Gärten unweit der Orchard Road. Der Eintritt ist kostenlos. Es gibt dort keine künstlichen Bäume, aber viele Tropenpflanzen und auch die größte Orchideensammlung der Welt. Für deren Besuch werden aber wiederum fünf Singapore Dollar (etwa 3,30 Euro) fällig. Ein besonderer Ort der Stille. Zurück im Stadtdschungel lohnt sich ein Besuch in Little India, dem indischen Stadtviertel Singapurs. Zwischen Hindu-Tempeln, Moscheen und Kirchen können Besucher nicht nur um den Preis für Schmuck und Stoffe feilschen. Das Viertel bietet auch einen Lebensmittelmarkt und viele Restaurants. Ein weiterer guter Ort zum Essen ist Chinatown.

www.yoursingapore.com

(tmn)
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