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"Wetten dass..."
Lena Meyer-Landrut vs. Menowin

Im Dauer-Duell zwischen Dieter Bohlen und Thomas Gottschalk stürzte "Wetten dass..." im Februar auf die schlechteste Quote in der Geschichte der Sendung. Samstag schlägt das ZDF zurück – mit Lena Meyer-Landrut. Von Ulli Tückmantel

Während Dieter Bohlen weiter mit der Suche nach Superstars um die Zuschauergunst buhlt, lässt Thomas Gottschalk echte Superstars auftreten: Die 188. Ausgabe von "Wetten dass...", die heute Abend live aus Salzburg gesendet wird, hat das ZDF als reine Musik-Show konzipiert. Als Wettpaten sitzen unter anderem Musical-Komponist Andrew Lloyd Webber, Operndiva Anna Netrebko, Volksmusiker Hansi Hinterseer und Stefan Raab, der sein schützendes Händchen über den heimlichen Star der Sendung hält: Lena Meyer-Landrut.

Die 18-Jährige Schülerin, die Deutschland beim Eurovision Song Contest in Oslo vertreten wird, hat es Gottschalk offensichtlich angetan. In sein Lob kleidete Deutschlands dienstältester Showmaster gestern mal wieder einen Seitenhieb gegen Dieter Bohlens "Deutschland sucht den Superstar"-Spektakel: "Toll, dass da jemand aus dem Nichts um die Ecke kommt", so Gottschalk über Lena, "man hat ja immer geglaubt, dass man Talente nur noch über mühsame Castings und gestörte Familien- und schwierige Kindheitsverhältnisse findet."

Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Sendungen mussten sowohl Gottschalk als auch Bohlen mächtig Federn lassen: Die "Wetten dass..."-Ausgabe fuhr mit nur noch 7,8 Millionen Zuschauern das schlechteste Ergebnis in der Geschichte der Sendung ein, "Deutschland sucht den Superstar" brachte aber auch RTL nur 5,29 Millionen Zuschauer ein. Allerdings kämpften beide Sendungen mit parallelen Übertragungen der olympischen Winterspiele.

Heute könnte der Abstand allerdings noch deutlicher ausfallen. Neben Lena treten beim ZDF auch die Pop-Punk-Band "Gossip" mit ihrer schrillen Sängerin Beth Ditto, die "Scorpions" auf ihrer Dauer-Abschiedstour und Shakira auf. Gottschalk selbst löst in der Mozart-Stadt eine etwas heikle Wette aus seiner letzten Sendung ein und wird eine Mozart-Sonate spielen; geübt hat er angeblich nur eine halbe Stunde in der Kellerbar seines Hotels.

Von solchen Schmunzel-Nachrichten ist der RTL-Rivale Dieter Bohlen weit entfernt, DSDS liefert eher im wortwörtlichen Sinn Schlagzeilen. Eine Autogrammstunde in einem Bochumer Einkaufszentrum musste in dieser Woche von der Polizei aufgelöst werden. Mehr als 6000 Fans stürmten die Veranstaltung, bevor sie eigentlich losging, 18 junge Mädchen wurden verletzt. In der Woche zuvor lieferten sich 30 Gäste auf einer Party von DSDS-Favorit Menowin Fröhlich eine Schlägerei, dann kam heraus, dass er drei Kinder mit einer Cousine hat. Zitat von DSDS-Kandidatin Kim: "Okay, er hat die Kinder ja nicht mit seiner Schwester."

Im Rahmen dessen, was musikalisch bei DSDS möglich ist, widmet sich die sechste Mottoshow heute dem Thema "Ballermann vs. Balladen"; die Liedgut-Auswahl ist entsprechend. Niveaugerecht ließ RTL die verbliebenen fünf Kandidaten von Jürgen Drews coachen, dem König des Ballermanns.

Quelle: RP
 
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