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| 13.25 Uhr

Tanztheaterstück „Mein Schloss“
Tür auf zu einer neuen Welt

Tanztheaterstück „Mein Schloss“: Tür auf zu einer neuen Welt
Das Tanztheaterstück „Mein Schloss“ soll dabei helfen, die Welt von Autisten besser zu verstehen. Foto: Ralf Silberkuhl
Wie viele Welten gibt es? Und wie viele Blicke auf sie? Wer "anders" ist, hat es in unserer Gesellschaft oft nicht leicht. Das Tanztheaterstück "Mein Schloss" wirft einen Blick hinter die Mauern. Es soll dabei helfen, die Welt von Autisten besser zu verstehen. Dieses Anderssein mit seinen Herausforderungen und seiner eigenen Schönheit kennenzulernen, das Fremde aber auch die vertrauten Elemente darin wiederzuentdecken. Initiator des Projekts ist der Vereins Autismus Wuppertal/Düsseldorf-Bergisches Land e.V. Unterstützt wird er dabei von der GlücksSpirale, der Lotterie, die Gutes tut von WestLotto.

Jean Laurent Sasportes leitet das Stück

Das Stück wurde unter der künstlerischen Leitung des Tänzers und Choreographen Jean Laurent Sasportes von einem Ensemble aus Tänzern und Musikern gestaltet. Die Mitwirkenden brachten ihre Beobachtungen, Erlebnisse und Gedanken zum Thema Autismus ein, entwickelten Gesten, Bewegungselemente, musikalische Sequenzen und machten daraus gemeinsam "Mein Schloss". Die Betroffenen aus den Einrichtungen des Autismus-Vereins steuerten Gesten bei, die in die Szenen auf der Bühne mit eingebaut wurden. Ihre Blicke sind als Projektionen sichtbar.

Gesellschaftliches Phänomen

Im vergangenen Jahr feierte das Stück Premiere. Jetzt wird es aufgrund des großen Erfolgs wiederholt. Und wirft Fragen bei den Zuschauern auf. Leiden wir nicht fast alle wie Autisten durch Handy, Computer und Co. an Reizüberflutung? Leidet darunter die direkte Kommunikation? Werden persönliche Begegnungen unwichtiger? Mit seiner Inszenierung öffnet Sasportes die Türen zum Schloss und regt hinter den Mauern zum Nachdenken an.

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